Gut geschützt und sichtbar

Gemeinde Bestwig stellt fünf neue Buswartehäuschen auf

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An der Haltestelle „Ziegelwiese“ werden zurzeit die Stützmauern gebaut, bevor das eigentliche Buswartehäuschen aufgestellt wird.

Bestwig. In der Gemeinde Bestwig entstehen aktuell fünf neue Buswartehäuschen. Die modernen Stahl-Glas-Konstruktionen bieten Schutz gegen die – im Sauerland nicht ganz vermeidbaren – „Unbilden der Witterung“. Gleichzeitig können die Busfahrer besser als in den bisherigen gemauerten Wartehäuschen erkennen, ob hier Mitfahrer warten.

Ein neues Buswartehäuschen wird an der Haltestelle „Ziegelwiese“ in der Ramsbecker Glück-Auf-Straße gegenüber dem Sauerländer Besucherbergwerk gebaut. Hier warten insbesondere die Kinder aus dem benachbarten Wohngebiet Am Eickhagen auf ihren Schulbus, weiß Dipl.-Ing. Hubertus Kreis vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde Bestwig. Aktuell entstehen hier die Stützmauern aus Betonelementen, bevor das fertig vormontierte Wartehäuschen aufgestellt werden kann.

An den Haltestellen „Am Dümel“ (Nuttlar), „Alfert“ (Ostwig) sowie „Kanalstraße“ und „Veledastraße“ (Velmede) werden die in die Jahre gekommenen gemauerten Wartehäuschen ebenfalls durch die Stahl-Glas-Konstruktionen ersetzt. Die neuen Häuschen bieten nicht nur Wetterschutz, sondern sind auch barrierefrei gestaltet, wie Hubertus Kreis erläutert. Innen sind jeweils zwei Sitze angeschraubt, außerdem eine Aufstehhilfe an der Seite. Für Sehbehinderte wurden Sichtstreifen auf Brusthöhe angebracht. Neben den Sitzen ist Platz für einen Rollstuhl.

Insgesamt betragen die Investitionskosten für die fünf neuen Buswartehäuschen rund 83.000 Euro. Etwa 85 Prozent davon erhält die Gemeinde Bestwig als Förderung vom Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

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