Leader-Region zieht Bilanz und plant erneute Bewerbung

Gemeinsam viel bewegt

Nach der Kompetenzgruppensitzung besuchte man gemeinsam das bereits abgeschlossene Förderprojekt des Schaukohlemeilers in Föckinghausen. Foto: Andre Sonntag

Die Förderphase des Europäischen Förderprogramms zur Entwicklung des ländlichen Raumes – kurz Leader – neigt sich langsam dem Ende zu.

Daher ging es in der letzten Kompetenzgruppensitzung in Föckinghausen darum, welche Projekte mit den letzten finanziellen Mitteln gefördert werden sollen.

Von 2009 bis 2013 hat die Leader-Region „4 mitten im Sauerland“ 46 förderfähige Projekte unterstützt und konnte dabei auf ein Finanzvolumen von einer Million Euro zurückgreifen.

Das 47. Projekt wurde am Mittwoch in der Sitzung des Vorstandes auf Empfehlung der Kompetenzgruppe beschlossen. Die Gemeinde Eslohe hat dabei den Zuschlag für einen „Bike-Park“ erhalten, der mit mindestens 20.000 Euro gefördert wird und eine Attraktion für Kinder, Jugendliche und Junggebliebene darstellen soll.

Mit dieser Entscheidung des Vorstandes sind die regulären Mittel, die der LEADER-Region zur Verfügung stehen, verplant und den entsprechenden Projekten zugeordnet. Voraussichtlich bis September 2015 haben die Kommunen nun Zeit, die bewilligten Mittel umzusetzen.

Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten

Nun stellt sich die Frage, wie es nach dem Ende der Förderphase weitergeht. Der Vorstand ist sich darüber einig, dass man sich für die nächste Förderphase erneut bewerben wird, da schon jetzt interessante Ideen vorhanden sind, die es gilt, auszuarbeiten.

Diese Bewerbungsphase beginnt Mitte 2014 und Ende 2014 wird man schließlich wissen, ob die Bewerbung für die Region erneut erfolgreich angenommen wird. Reinhold Weber, Erster Vorsitzender der Leader-Region „4 mitten im Sauerland“, ruft die Bevölkerung hierbei zur Mithilfe auf. „Es ist wichtig, dass in den Regionen und Ortschaften Reklame für diese Bewerbung gemacht wird, um sie mit Nachdruck zu rechtfertigen“, erläuterte Weber, für den eine Basisunterstützung aus der Bevölkerung im Bewerbungsverfahren entscheidend sein kann. Und dass sich eine solche Bewerbung wirklich lohnt, kann man an den vielen umgesetzten Projekten in der Region erkennen.

Beispiele hierfür sind der Familienrast- und Spielplatz am Sauerlandradring in Bremke, der Rad- und Wanderplatz in Berge, der Bergbauwanderweg in Ramsbeck und der Sinnepfad am Hennesee in Meschede. Viele interessante Projekte befinden sich derzeit noch in der Phase der Vorbereitung wie etwa ein Generationenpark in Grevenstein oder ein digitales Wanderinformationssystem für Schmallenberg, Eslohe, Meschede und Bestwig. (Von Andre Sonntag, meschede@sauerlandkurier.de)

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