Engagement für Ostwig

Heimat- und Förderverein informiert über seine Projekte

Auf Initiative von Franz Bültmann wurde mit Unterstützung des Heimatvereins eine Ehrentafel von 1925 für die Gefallenen des 1. Weltkrieges von Ferdi Eggert restauriert und an der Westseite der Ostwiger Kirche angebracht werden.

Ostwig. Die achte Mitgliederversammlung des Heimat- und Fördervereins Ostwig war mit 65 Mitgliedern wieder bestens besucht. Mit den Themen „Kumm rin“, Gasthof „Zur Post“ und Ehrenamtstafel standen erneut informative Themen auf der Tagesordnung.

Nach den ersten Regularien trug der Erste Vorsitzende Klaus Schmücker seinen Jahresbericht vor. Darin konnte er zum wiederholten Male von der breiten Akzeptanz der Ehrenamtskneipe „Kum rin“ berichten. Als Beispiel nannte er die Feier zum fünfjährigen Bestehen am zweiten Weihnachtstag, die mit einem extra angebauten Zelt ungewöhnlich viele Gäste anlockte.

Im besonderen Teil des Vortrages ging Schmücker auf die derzeitige Situation mit der benachbarten ehemaligen Gaststätte „Zur Post“ ein. Man habe einen umfangreichen und schwierigen Antrag an die Gemeinde Bestwig gerichtet, den vorderen Teil des Gebäudekomplexes aus der Denkmalliste zu streichen. Über diesen Antrag wird der Bürgerausschuss und der Gemeinderat in nächster Zeit beraten und beschließen. Anschließend werde noch das Votum der Denkmalbehörde in Münster erwartet.

In der Antragsbegründung seien auch die Ideen zur Nachnutzung aus dem Ort und der Kreativgruppe des Vereins eingeflossen. Es sei auch beabsichtigt, die gesamte Maßnahme zur Herstellung einer attraktiven Situation im Umfeld des neuen Marktplatzes auch mit Fördermitteln zu finanzieren. Dafür werde aber noch ein Gutachten benötigt. Des Weiteren bedankte sich Klaus Schmücker bei allen Unterstützern des Vereins und besonders bei den zahlreichen Wirtinnen und Wirten des „Kumm rin“.

9.300 Euro Erlöse ausgeschüttet

Im Vortrag des Kassenberichtes durch Geschäftsführer Georg Müller wurde deutlich, mit welcher Beständigkeit die Ergebnisse der letzten Jahre gehalten wurden. Es würden zwar auch Unterschiede deutlich, die aber normalen Schwankungen unterlägen. Um die Lage nachhaltig zu stabilisieren, sollen vermehrt Veranstaltungen vor allem in den Sommermonaten angeboten werden.

Zu den Vorstandswahlen ist zu berichten, dass Peter Gödde als zweiter Vorsitzender, Georg Müller als Geschäftsführer und Felix Odenthal als zweiter Schriftführer wiedergewählt wurden.

Die immer wieder viel beachtete Ausschüttung der Erlöse in Höhe von 9.300 Euro erfolgte auf Vorschlag von Carl Ferdinand von Lüninck, der dem Beirat eine kleine Änderung zugunsten des Ostwiger Kindergartens erläuterte. Dieser hatte um einen Zuschuss für ein großes Sonnensegel gebeten. Hierfür wurden 1.000 Euro bereitgestellt. Der Heimatverein kann ebenfalls 9.300 Euro seiner Rücklage für das Projekt „Alte Post“ zuführen. Anschließend erfolgte die Scheckübergabe an die begünstigten Vereine und Gruppen.

Auf Initiative von Franz Bültmann konnte mit Unterstützung des Heimatvereins zudem eine große Ehrentafel von 1925 für die Gefallenen des 1. Weltkrieges von Ferdi Eggert restauriert und an der Westseite der Ostwiger Kirche angebracht werden.

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