"Kumm rin" kommt an

Heimat- und Förderverein Ostwig zieht positive Bilanz

Ferdi Eggert (Foto) restaurierte mit Unterstützung des Heimatvereins Ostwig eine Ehrentafel von 1925 für die Gefallenen des ERsten Weltkrieges. Die Tafel wurde an der Westseite der Ostwiger Kirche angebracht.

Ostwig.Von der breiten Akzeptanz der Ehrenamtskneipe „Kumm rin“ konnte der Erste Vorsitzende Klaus Schmücker im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Fördervereins Ostwig berichten.

Als Beispiel nannte er die Feier zum fünfjährigen Bestehen am zweiten Weihnachtstag, die mit einem extra angebauten Zelt ungewöhnlich viele Gäste anlockte.

Im besonderen Teil des Vortrages ging Schmücker auf die derzeitige Situation mit der benachbarten ehemaligen Gaststätte „Zur Post“ ein. Man habe einen umfangreichen und schwierigen Antrag an die Gemeinde Bestwig gerichtet, den vorderen Teil des Gebäudekomplexes aus der Denkmalliste zu streichen. Über diesen Antrag wird der Bürgerausschuss und der Gemeinderat in nächster Zeit beraten und beschließen. Anschließend werde noch das Votum der Denkmalbehörde in Münster erwartet. In der Antragsbegründung seien auch die Ideen zur Nachnutzung aus dem Ort und der Kreativgruppe des Vereins eingeflossen.

Es sei auch beabsichtigt, die gesamte Maßnahme zur Herstellung einer attraktiven Situation im Umfeld des neuen Marktplatzes auch mit Fördermitteln zu finanzieren. Dafür werde aber noch ein Gutachten benötigt. Des Weiteren bedankte sich Klaus Schmücker bei allen Unterstützern des Vereins und besonders bei den zahlreichen Wirtinnen und Wirten des „Kumm rin“.

Im Vortrag des Kassenberichtes durch Geschäftsführer Georg Müller wurde deutlich, mit welcher Beständigkeit die Ergebnisse der letzten Jahre gehalten wurden. Es würden zwar auch Unterschiede deutlich, die aber normalen Schwankungen unterlägen. Um die Lage nachhaltig zu stabilisieren, sollen vermehrt Veranstaltungen vor allem in den Sommermonaten angeboten werden.

Zu den Vorstandswahlen ist zu berichten, dass Peter Gödde als zweiter Vorsitzender, Georg Müller als Geschäftsführer und Felix Odenthal als zweiter Schriftführer wiedergewählt wurden.

Die immer wieder viel beachtete Ausschüttung der Erlöse in Höhe von 9.300 Euro erfolgte auf Vorschlag von Carl Ferdinand von Lüninck, der den Beiratsvorschlag erläuterte, eine kleine Änderung zugunsten des Ostwiger Kindergartens. Dieser hatte um einen Zuschuss für ein großes Sonnensegel gebeten. Hierfür wurden 1.000 Euro bereitgestellt. Der Heimatverein kann ebenfalls 9.300 Euro seiner Rücklage für das Projekt „Alte Post“ zuführen. Anschließend erfolgte die Scheckübergabe an die begünstigten Vereine und Gruppen.

Auf Initiative von Franz Bültmann konnte mit Unterstützung des Heimatvereins eine große Ehrentafel von 1925 für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges von Ferdi Eggert restauriert und an der Westseite der Ostwiger Kirche angebracht werden.

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