Geschichte(n) aus der Gemeinde

Heimatbund Bestwig stellt Jahrbuch "An Ruhr, Valme und Elpe" vor

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Diese Jahrbücher gibt es ab sofort in der gesamten Gemeinde Bestwig.

Bestwig. 19 interessante Beiträge auf 128 kunterbunten Seiten umfasst das Jahrbuch 2015 des Heimatbundes der Gemeinde Bestwig. Zur Vorstellung von „An Ruhr, Valme und Elpe“ konnte die erste Vorsitzende Anke Martini am vergangenen Montag viele interessierte Gäste, unter anderem die Ortsvorsteher und Ortsheimatpfleger der einzelnen Dörfer, im Bürgertreff des Rathauses begrüßen.

Liste der Verkaufsstellen

-Andreasberg: Bäckerei Schlüter

-Bestwig: Sparkasse, Volksbank, Touristikzentrale

-Heringhausen: Metzgerei Bültmann

-Nuttlar: Metzgerei Fischer, Sparkasse

-Ostwig: Bäckerei Köster, Bäckerei Liese

-Ramsbeck: Elisabeth-Apotheke, Lebensmittelgeschäft Nölke, Sparkasse, Volksbank

-Velmede: Bäckerei Adolph, Metzgerei Ernst, Metzgerei Hoppe, Sparkasse

Nach ihrer Begrüßung reichte Anke Martini das Wort an Friedrich Schroeder weiter. Er ist einer der Autoren des Buches und gab einen kurzen Überblick über den Inhalt: Walter Gödde steigt mit dem Kapitel: „Bestwig und seine Geschichte“ in das Thema ein. Natürlich spielt hier der Bergbau eine besondere Rolle, sowohl der Blei- und Zinkabbau in Ramsbeck als auch der Schiefer-Bergbau in Nuttlar. Aber auch die Etablierung der ehemaligen Hammerschmiede Busch als Industriebetrieb durch Wasserkraft wird hier erläutert. Ebenfalls wird beleuchtet, wie der Name Bestwig entstanden ist.

Im darauffolgenden Kapitel berichtet Bürgermeister Ralf Péus über den schwierigen Weg zur Gründung der Gemeinde Bestwig vor mittlerweile schon 40 Jahren. Paul Gierse aus Bestwig machte sich im Jahr 2011 auf den Weg von Lourdes in Frankreich nach Santiago de Compostela. Er berichtet über seine ganz persönlichen Erfahrungen, die er auf dem Jakobsweg gemacht hat. Walter Gödde erzählt aus dem Tagebuch seines in Krakau stationierten Vaters und dessen Erlebnisse über die letzten Kriegsmonate im Jahr 1945. Viele weitere spannende Geschichten, die sich an Ruhr, Valme und Elpe ereigneten, werden hier spannend erzählt.

In diesem Jahr darf natürlich die Veleda-Höhle nicht unerwähnt bleiben, die im Sommer wieder für Besucher geöffnet wurde. Nicht nur im Buch findet sie Erwähnung, das Höhlenführerteam stellte an diesem Abend auch den ersten Jahresrückblick vor. Mithilfe von anderen Höhlenbetreibern, Bürgermeister Ralf Péus, Fördermitteln aus dem Leader-Fördertopf und viel ehrenamtlichem Engagement der Bestwiger Bürger gelang es dem Team um Michael Stratmann nach etwa zehn Jahren, die Höhle wieder für Besucher sicher begehbar zu machen. Besonders freute sich Stratmann über die mehr als 1.700 Menschen, die er seitdem mit seinem Team, bestehend aus zwölf Höhlenführern, durch die Höhle geführt hat. „Die Gäste waren meist sehr wissbegierig und fragten viel“, berichtete Stratmann.

Das Jahrbuch kann für 9,90 Euro in den bekannten Verkaufsstellen erworben werden. Außerdem kann die vom Heimatbund in diesem Jahr aufgelegte, wahrscheinlich älteste vorhandene Landkarte des Sauerlandes aus dem Jahr 1572 für 10 Euro gekauft werden.

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