„Hilfe zur Selbsthilfe“

Bäckermeister Liese aus Ostwig spendet an eine Schule in Mosambik

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Schwester Aloisia Höing, Schwester Fátima Sehnem aus Mosambik und Schwester. Klara Maria Breuer (v.l.) bedanken sich bei Bäckermeister Jörg Liese für die Spende, die der Arbeit in Mosambik zugutekommt.

Ostwig/Mosambik. Über eine Spende in vierstelliger Höhe von Bäckermeister Jörg Liese aus Ostwig freuen sich die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel. Das Geld ist für die Arbeit der Ordensgemeinschaft in Metarica im Norden Mosambiks bestimmt. „In solchen Ländern kann man mit einer solchen Summe viel bewirken“, weiß Liese, der den Verein Esperanza mitbegründet hat, der sich in Guatemala engagiert.

In Metarica betreiben die Schwestern ein Erziehungszentrum mit einer Schule für derzeit 425 Kinder ab drei Jahren. Die Schule wird sukzessive aufgebaut. 2017 kommt der fünfte Jahrgang dazu.

„Bildung ist das Wichtigste, was wir dort vermitteln können“, sagt Schulleiterin Schwester Fátima Sehnem. Sie war anlässlich des Treffens einer internationalen Arbeitsgruppe der Ordensgemeinschaft für zwei Wochen in Deutschland und bedankte sich bei dieser Gelegenheit gemeinsam mit Schwester Aloisia Höing und Schwester Klara Maria Breuer vom Bergkloster bei Jörg Liese für die Spende. Auch Frauen bieten die Schwestern in Metarica Alphabetisierungskurse an. Viele von ihnen hatten nie Gelegenheit, eine Schule zu besuchen. Wichtig ist außerdem das sogenannte Milchprojekt: Dabei lernen die Mütter, ihre Kleinkinder richtig zu ernähren – etwa mit Pulvermilch, wenn die Muttermilch nicht reicht.

Schule für weiteren Ausbau ausstatten

„Die Menschen zu befähigen, selbst etwas anzubauen, rechnen und kochen zu können, bringt mehr, als ihnen nur etwas zu Essen zu geben. Nur die Hilfe zur Selbsthilfe wirkt nachhaltig“, weiß Jörg Liese auch aus Guatemala.

Darüber hinaus erziehen die Schwestern und ihre Mitarbeiter die Kinder in Metarica zu religiöser Toleranz. „In unserer Schule sind Christen und Muslime etwa gleich stark vertreten. Die Ökumene zwischen katholischer Kirchengemeinde und islamischer Gemeinde funktioniert gut“, erklärt Schwester Fátima. Der vierstellige Geldbetrag sei eine große Hilfe, die Schule für den weiteren Ausbau auszustatten.

Weitere Informationen dazu gibt es hier.

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