Klangerlebnis unter Tage

Erstes Konzert im Schieferbau Nuttlar verzaubert die Besucher

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Jasmina de Boer und Lukas Streich sorgten in der Halle der Wale für ein außergewöhnliches Klangerlebnis. 

Nuttlar. Dunkelheit, ein Meer aus 2000 Lichtern, 200 Meter lang, mitten in den Berg hinein. Das erste Konzert im Schieferbau Nuttlar war schon im Eingang zur Welt unter Tage von Erfolg gekrönt. Ein Konzert, ausgerichtet in der Halle der Wale von Rainer und Gerd Mengelers, das direkt zu Beginn bei den Besuchern Gänsehautfeeling erzeugte.

Das Duo Jasmina de Boer (Gesang und Keyboard) und Lukas Streich (Schlagzeug und Elektronik) hatte das Pubikum mit ihren sphärischen Popsongs von Anfang an gefangen. Mit ihrer Konzertreihe „a shape of fading“, präsentieren die beiden Musiker der Musikhochschule Münster ihre Verbindung aus Klang, Licht und Raum an fünf ungewöhnlichen Orten. Melancholische Texte und Melodien, unterstrichen von eindringlichen Grooves und Elektronik, führten die Musikfans im Schieferbau Nuttlar auf eine Reise durch den Klang der Zeit.

Verträumte Gesichter, Selbstvergessenheit und die glockenhelle, glasklare Stimme von Jasmina de Boer ließen das erste Konzert unter Tage zu einem besonderen Erlebnis werden. Eigenwillige Arrangements und Sounds, gebrochen an den Schieferwänden und als mehrfaches Echo erlebt, erfüllten die Halle der Wale zwei Stunden lang.

Ein audiovisueller Hochgenuss, der sowohl Gäste als auch Veranstalter gleichermaßen verzauberte. „Unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Nach den vielen Wochen und langen Nächten der Vorbereitung ist etwas realisiert worden, das wir schon lange umsetzen wollten. Das Konzert in der Halle der Wale war unser absoluter Traum. Wenn man in die Gesichter der Besucher schaut, sieht man die totale Begeisterung. Es wird auf jeden Fall eine Fortsetzung geben“ verspricht Rainer Mengelers, Chef vom Schieferbau Nuttlar.

Konzert im Schieferbau Nuttlar

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