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Kleine Blumen-Paradiese wachsen an den Straßen in der Gemeinde Bestwig

Kleine Blumen-Paradiese: Katharina Schirrey vom Bauhof kümmert sich um die blühenden Pflanzbeete überall an den Straßen in der Gemeinde Bestwig.
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Kleine Blumen-Paradiese: Katharina Schirrey vom Bauhof kümmert sich um die blühenden Pflanzbeete überall an den Straßen in der Gemeinde Bestwig.

Bestwig – Strahlend bunt präsentieren sich momentan Pflanzbeete und Grünstreifen entlang der Straßen in der Gemeinde Bestwig: Sie sind zu prächtigen Blumenwiesen geworden.

Im Bürger- und Rathaus gibt es dazu zahlreiche positive Rückmeldungen – und Fragen, wie man denn solche kleinen Blüten-Paradiese hinbekommt. Das weiß Katharina Schirrey vom Bestwiger Bauhof: Sie hat die Beete angelegt und ihre Pflege übernommen. 

Wobei: So richtig pflegeintensiv sind diese Blumenwiesen eigentlich nicht, betont Katharina Schirrey: „Wenn die Pflanzen zum Boden und zum Standort passen, ist die Pflege gar nicht so aufwändig.“ Das Team des Bestwiger Bauhofs sammelt gerade Erfahrungen mit den richtigen Blühmischungen. „Wir arbeiten mit Mischungen für trockene Standorte, für niedrigen Bewuchs und auch für höheren Bewuchs“, erläutert Bauhof-Leiter Thomas Müller. Denn: Am Ende sind die kleinen Blumenwiesen überall im Gemeindegebiet gleich dreifach von Vorteil, so Thomas Müller: Weil der Pflegeaufwand gering ist, halten sie die Bewirtschaftungskosten in Grenzen. Die Beete sorgen zudem für ein ansprechendes Erscheinungsbild - und auch die Insekten freuen sich: „Es sind Bienenfutterpflanzen“, berichtet Katharina Schirrey: „Bienen, Hummeln, Schmetterlinge – hier ist alles zu finden.“ So leisten die insektenfreundlichen Beete auch einen wichtigen ökologischen Beitrag zur Artenvielfalt. 

Im Bestwiger Bauhof gibt es bereits zahlreiche Anfragen zum Saatgut. Und gegen „Nachahmer“ auf Privatgrundstücken habe man überhaupt nichts, unterstreicht Katharina Schirrey: „Im Gegenteil: Das kann man leicht auch zu Hause hinkriegen.“ Ihr Profi-Tipp: „Die Blühmischungen nicht zu dicht säen – die Pflanzen brauchen Platz, um sich zu entwickeln.“ Zudem rät sie zu Mischungen mit Pflanzen, die nicht zu hoch wachsen: „Niedrigere Pflanzen halten kräftigen Regengüssen besser stand.“ 

Seit November 2019 gehört die 40-jährige Berlarerin zum Team des Bestwiger Bauhofes – in Teilzeit, so dass die Mutter von drei Kindern Familie und Beruf bestmöglich unter einen Hut bringen kann. Katharina Schirrey: „Ich bin ganz glücklich damit.“ Und genug zu tun haben wird sie in ihrem Beruf auch künftig: Nach den ersten positiven Erfahrungen plant der Bestwiger Bauhof, die Zahl der Blumenwiesen an den Straßen in der Gemeinde im kommenden Jahr noch auszuweiten.

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