„Andreasberger Lichtergeschichten“

„Kultur mit Ausblick“: Lichtzeichnerin Nikola Dicke beleuchtet Ortsgeschichte 

Lichtgeschichten Andreasberg
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So wie hier in Unna beschäftigt sich Lichtzeichnerin Nikola Dicke in Andreasberg mit Dorfgeschichten, Phantasiewesen und geheimnisvollen Orten.

Bildergeschichten, mit Licht an Wände geworfen, die ihre eigene Geschichte haben – so wie der Ort Andreasberg selbst. Noch immer ist der Ursprung als Bergarbeitersiedlung sichtbar, in der vor allem Menschen aus dem Harz in den 1850-er Jahren ein neues Leben beginnen wollten.

Andreasberg - Mit den Ursprüngen des Dorfes, aber auch mit der Entwicklung bis hin zum heutigen Andreasberg, mit Dorfgeschichten, Phantasiewesen und geheimnisvollen Orten möchte sich Lichtzeichnerin Nikola Dicke beim Projekt „Andreasberger Lichtergeschichten“ beschäftigen, das am Samstag und Sonntag, 18. und 19. September, im Rahmen der Reihe „Kultur mit Ausblick“ der Öffentlichkeit präsentiert werden soll.

Vier Workshops mit Menschen aller Generationen

Nikola Dicke nutzt Zeichentrick, um die Geschichten lebendig werden und Andreasberg in ganz neuem Licht erscheinen zu lassen. Dabei arbeitet sie nicht allein: In vier Workshops waren Menschen aller Generationen aus Andreasberg, aber auch alle anderen Interessierten, eingeladen, ihre Sicht auf Andreasberg einzubringen. Entstehen soll ein Gemeinschaftswerk, das für ein Wochenende auf Häuserwänden sichtbar wird und auf diese Weise neue Perspektiven und Blickwinkel auf scheinbar Vertrautes eröffnet.

Erlebbar werden die Lichtergeschichten im Ortskern von Andreasberg am Samstag, 18. September, von 20 bis 23 Uhr und am Sonntag, 19. September, von 20 bis 22 Uhr. Präsentiert werden soll auch das Ergebnis der Songwerkstatt mit der Rapschool NRW, bei der Jugendliche eine Hymne für ihren Ort kreiert haben.

Bei den „Andreasberger Lichtergeschichten“ sind die Regeln der Coronaschutzverordnung zu beachten. Bei verändertem Infektionsgeschehen besteht das Risiko einer kurzfristigen Absage der Veranstaltung.

Dezentrale Projekte im Zentrum

Im Zentrum der Reihe „Kultur mit Ausblick“ der Kommunen Meschede und Bestwig stehen dezentrale Projekte in den Ortsteilen. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Regionale Kulturpolitik“ gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und unterstützt durch die Volksbank Sauerland eG, den Dorfverein Andreasberg-Dörnberg Aktiv und Kultur Pur in Bestwig.

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