"Kumm rin" räumt ab

Die ehrenamtlich geführte Hofschänke "Kumm rin" hat einen neuen Fan, und zwar niemand geringeren als Ilse Aigner. Die Bundesministerin zeichnete das Ostwiger Leader-Projekt am Donnerstag mit dem ersten Preis beim bundesweiten Wettbewerb "Gemeinsam stark sein" im Rahmen der Grünen Woche in Berlin aus – und erhielt im Gegenzug von der Sauerländer Delegation ein "Kumm rin"-T-Shirt überreicht.

Der Preis ist eine große Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement der Ostwiger. "Es ist eine Ehre für mich, diese Menschen mit Herzblut auszuzeichnen", würdigte Ministerin Aigner die Preisträger, zu denen neben den Ostwigern eine Delegation aus der Eifel für das "Generationenpark Schmidtheim" zählte. Die Freude bei der in Berlin vertretenen Delegation aus Ostwig – der auch Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus angehörte – war groß. "Der erste Platz ist eine große Wertschätzung unserer Arbeit", sagte Klaus Schmücker, Vorsitzender des Heimat- und Förderverein, gegenüber dem SauerlandKurier. In Berlin haben die Ostwiger auch dementsprechend kräftig gefeiert: "Wir waren die letzten Gäste bei der Veranstaltung", schmunzelte Schmücker.

Sowohl die Gewinner als auch die Projekte aller Finalisten zeigten Lösungswege auf, wie sie vor Ort mit den Herausforderungen des demografischen Wandels umgehen, würdigt die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume als Ausrichter die Preisträger.

NRW-Landwirtschaftminister Johannes Remmel gratulierte ebenfalls: " Nur mit Bürgersinn und ehrenamtlichem Engagement wird es uns gelingen, die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Ich freue mich, dass zwei Projekte aus NRW die beiden ersten Plätze belegen. Dies zeigt, dass wir in NRW mit Leader auf einem guten Wege sind", so Minister Remmel.

Belohnt wird der erste Preis mit einem Zukunftsworkshop, der noch in diesem Jahr mit verschiedenen Experten in Ostwig stattfinden soll.

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