Ein Muss für Motorsportfans

Maik Ellebrecht siegt beim Sauerland Bergpreis

Viele Hingucker gab es beim Sauerland Bergpreis in Ramsbeck für Motorsportfreunde.

Ramsbeck.Der Starkregen prasselte auf die Dächer der Wohnwagen und Zelte der über 100 Teilnehmer des Sauerland Bergpreises in Ramsbeck. Im Fahrerlager machte man aber das Beste aus der Situation, und man ließ sich die Stimmung nicht vermiesen, berichtet der Organisationsleiter Peter Tembusch. Am Sonntag zeigte sich dann der Berg wieder von seiner besten Seite, und der Wettbewerb startete pünktlich auf trockenem Asphalt.

„Wir sind jetzt das zweite Mal beim Sauerland Bergpreis“, sagte Copilot Michael Faust, der zusammen mit Fahrer Hartmut Schäl im Audi Quattro S1 Evo2 aus dem Jahr 1988 an den Start rollte. „Der Sauerland Bergpreis ist ein Muss geworden, und wir sind auch im nächsten Jahr wieder dabei“, freute sich das Team mit der Startnummer 35.

Die Startnummer 25 machte dieses Jahr das Rennen auf dem Berg: Maik Ellebrecht in seinem 1971 BMW 2002Tii Touring erreichte bei der Gleichmäßigkeitsprüfung eine Referenzzeit von 02:05.07 und in den vier Wertungsläufen eine Abweichung von 00:0032 insgesamt. Jan Ellebrecht hing ihm an den Fersen, und mit einer Abweichung von 00:00.46 fuhr er als Zweiter mit seinem VW Golf 2 durch das Ziel.

Schnelle Autos und elektrische Mini-Traktoren erfreuen Fahrer und Besucher

„Ein besonderer Hingucker für die Motorsportfreunde war mal wieder das tolle Spektrum der Fahrzeuge, die in diesem Jahr an den Start gingen“, sagen die Veranstalter. Ob Porsche, Austin, Lombardi, Lotus oder NSU – es gab eine Menge zu bestaunen. Das fand auch Bürgermeister Ralf Péus, der am Sonntagnachmittag gleich das gute Wetter mit brachte. Neben dem Fahrerlager und schnellen Autos gab es am Sonntag für die kleineren Zuschauer die Möglichkeit, auf elektrischen Mini-Traktoren zu fahren. Dieser Bereich wurde speziell abgesperrt und gegen eine kleine Spende durften auch die kleinen Motorsportfans auf dem Sauerland Bergpreis „crusen“.

Neben den kulinarischen Köstlichkeiten gab es außerdem oben auf dem Berg noch einen Getränkestopp, von dem die Wanderer einen ganz besonders tollen Ausblick von ganz oben genießen konnten.

„Wir bleiben an dem Thema Formelfahrzeuge starten lassen zu dürfen dran. Die Auflage, Doppelleitplanken zu errichten, werden wir zielstrebig weiterverfolgen“, so Organisationsleiter Peter Tembusch.

Der erste Sauerland Bergpreis fand 1965 statt. Auf Initiative des Rennbaron Karl Freiherr von Wendt aus Gevelinghausen, der ab 1969 Vorsitzender des MSC Oberruhr war, und mit langjähriger Unterstützung der Warsteiner Brauerei entwickelte sich die Veranstaltung in den folgenden Jahren zu einem der größten Bergrennen der damaligen Zeit in Deutschland.

Info: Weitere Ergebnisse findet man unter www.berg-zeitnahme.de sowie weitere Infos unter www.Sauerland-Bergpreis.com.

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