„Jetzt wollen wir es wissen“

MGVchen fährt zum Vorentscheid für Chor-Wettbewerb

Die Freude war beim MGVchen groß, als es als einer von 20 Chören in den Vorentscheid des Wettbewerbes „Bester Chor im Westen“ schaffte.

Velmede. Als Christoph Hengsbach im vergangenen Jahr im WDR den Wettbewerb „Bester Chor im Westen“ verfolgte, dachte er noch: „Da werden wir nie hinkommen.“ Umso größer die Überraschung bei den Velmeder Sängern, als die Musikschule des HSK das MGVchen für den musikalischen Wettstreit vorschlug und sich der Chor in der Folge unter 200 Bewerbern als einer von 20 Chören für den Vorentscheid durchsetzte.

Am 18. August erwartet man ein Kamerateam im Dorf, das einen kleinen Vorstellungsfilm über das MGVchen drehen möchte, das seit 23 Jahren seine Heimat in Velmede hat. Am 7. Oktober geht es zur Aufzeichnung des Vorentscheids nach Bochum. Ob es das MGVchen schafft, sich mit zwei Liedern in die Herzen der Jury – Giovanni Zarella, Natalie Horler, Jane Comerford und Rolf Schmitz-Malburg – zu singen und sich damit gegen seine vier Mitbewerber in seiner Regionalgruppe für das Halbfinale durchzusetzen, erfahren die Fans bei der Ausstrahlung am 2. Dezember. Zwei Chöre kommen jeweils aus den Regionalgruppen weiter, zwei weitere werden von der Jury nachnominiert.

„Einen Platz im goldenen Mittelfeld“, rechnet sich Christoph Hengsbach, Ansprechpartner des MGVchens, aus. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir überhaupt – unerwartet – ausgewählt wurden“, ergänzt Michael Hengsbach, Erster Vorsitzender des MGV Velmede. „Wir sind vom Gefühl her der einzige Chor aus einer ländlichen Region“, sagt Christoph Hengsbach. Alle anderen sind größere Chöre aus größeren Städten. In der Heimat hat sich das MGVchen als „älteste Boygroup des Sauerlands“ – mit einer „gewissen Eigenheit“ – einen Namen gemacht.

Auch eine „dunkle Seite“ entwickelt

Und mit ihrer „musikalischen Nische“ haben die 18 Sänger mit Chorleiter Detlef Müller mit ihrem Bewerbungsvideo auch die Jury von ihrer Originalität überzeugt. Mit ihrem Repertoire bilden sie einen Gegenpol zum klassischen Liedgut. Auch eine „dunkle Seite“ haben sie entwickelt, wie sie im Video verrieten, als sie auch einen Mitschnitt eines gecoverten Rammstein-Songs einspielten. Auch schwarzen Humor teilen die Sänger miteinander, wie sie bei Liedern wie „Frösche weinen nie“ zeigen. Zeigen wollen sie als Nächstes, dass sie auch auf einer großen Showbühne ihre Herzlichkeit, Humor und Leidenschaft rüberbringen. „Jetzt wollen wir es wissen“, so Hengsbach.

Weitere Infos sowie bei Facebook unter „Mgvchen Velmede“.

https://youtu.be/NXFd7VXbi_o

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