Defibrillator am Rathaus

Neuer „Defi“ hängt im Foyer des Bestwiger Bürgersaals

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Einen Defibrillator für das Foyer des Bestwiger Bürgersaals übergab Dieter Püttmann (re.), Leiter der Filiale Bestwig in der Sparkasse Hochsauerland, jetzt an Bürgermeister Ralf Péus.

Bestwig. Er ist grün, rund – und er kann Leben retten, wenn es darauf ankommt: Ein „Defi“ befindet sich ab sofort im Bestwiger Bürger- und Rathaus im Foyer des Bürgersaals. Die Sparkasse Hochsauerland hat der Gemeinde Bestwig den Defibrillator gespendet.

„Hier geht es um das Thema Gesundheit – vor allem aber um effektive Hilfe in lebensbedrohlichen Situationen“, erklärt Dieter Püttmann, Leiter der Filiale Bestwig in der Sparkasse Hochsauerland, die Motivation. Auf einfache Weise habe man mit dem „Defi“ die Chance, vor dem „plötzlichen Herztod“ zu schützen, weiß Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus: „In 85 Prozent dieser Fälle liegt anfangs ein Kammerflimmern vor – mit einem Defibrillator kann man das schnell unterbrechen.“

"Man muss keine Angst haben, einen Fehler zu machen"

Die Anwendung des hochmodernen Gerätes ist dabei denkbar einfach: Nach dem Einschalten führt der „Defi“ seinen Nutzer per Sprachanweisung zur richtigen Bedienung. Sind die Elektroden auf dem Brustkorb aufgesetzt, erkennt das Gerät automatisch, wie stark und mit welcher Spannung der Stromstoß abgegeben werden muss, der das Herz wieder „in den richtigen Takt“ bringt. „Wenn kein Stromstoß nötig ist, setzt der Defi auch keinen ab“, erläutert Ralf Péus, „man muss bei der Anwendung überhaupt keine Angst haben, dass man einen Fehler macht.“ Im Gegenteil: Der größte Fehler sei es, in einer Notlage überhaupt nicht zu helfen. Im Foyer des Bestwiger Bürgersaals ist der Defibrillator bestens aufgehoben.

Rund 40 Veranstaltungen finden hier jedes Jahr statt – von kulturellen Events über Bildungs- und Vereinsveranstaltungen bis hin zum Neujahrsempfang und Sitzungen politischer Gremien. Mehr als 4.000 Besucher waren im vergangenen Jahr Gäste dieser öffentlichen Veranstaltungen im Großen Bürgersaal. Im „Fall der Fälle“ könne man nun schnell und effektiv Rettungsmaßnahmen einleiten, betont Dieter Püttmann: „Es ist gut, wenn man ein solches Gerät niemals einzusetzen braucht. Noch besser ist aber zu wissen, dass man helfen kann, wenn das nötig ist.“

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