„Einzigartiges Fahrerlebnis“

Neues Fahrgeschäft "Thunderbirds" bietet im Fort Fun Spaß für die ganze Familie 

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Die Thunderbirds breiten nun im Fort Fun Abenteuerland ihre Schwingen aus und laden die ganze Familie zu einem außergewöhnlichen Ritt ein.

Wasserfall. Spaß für die ganze Familie versprechen Andreas Sievering, Geschäftsführer, und Christine Schütte, Manager Marketing, Sales und PR, bei der Vorstellung der neuen Attraktion im Fort Fun Abenteuerland. Seit dem vergangenen Mittwoch breiten dort die „Thunderbirds“ ihre Schwingen aus und nehmen alle Wagemutigen mit auf einen außergewöhnlichen Ritt.

Lauter Donner ertönt, Nebelschwaden ziehen auf und trüben die Sicht und allmählich heben die „Thunderbirds“ vom Boden ab zu ihrem wilden Flug durch die Lüfte. Die farbenfrohen Donnervögel ziehen ihre rasanten Runden im Herzen des Abenteuerlandes und sorgen für ein Gefühl der Schwerelosigkeit. 

„Wir haben uns bei der neuen Attraktion für das Themenfeld Indianer entschieden. Unser Park ist sehr auf Cowboys fokussiert, nun möchten wir etwas mehr auf die ‘Native Americans’ eingehen“, erklärt der Geschäftsführer. Die Dönnervögel seien mystische Figuren aus der indianischen Geschichte. „Sie führen der Sage nach Kämpfe gegen Wassergeister und vertreiben den Winter und schlechtes Wetter“, begründet Sievering die Wahl des Namens „Thunderbirds“. 

Größte Investition seit mehr als zehn Jahren 

Ihrem Ruf seien die Flieger sogar bereits bei der Vorpremiere gerecht geworden. „Erst bestimmten Donner und Regen die Wetterlage. Nach den ersten beiden Fahrten, zeigte sich dann tatsächlich die Sonne.“ Bei der Planung der neuen Attraktion, die mit einem Volumen von über einer Millionen Euro für das Fort Fun die größte Investition in eine Attraktion seit mehr als zehn Jahren darstellt, habe man zuerst die Zielgruppe festgelegt. „Wir sind ein Park für Familien mit Kindern, aber wollen natürlich auch Jugendliche ansprechen“, betont Christine Schütte. 

So habe man sich dann den „Air Race“, so heißt das Fahrgeschäft im Original, im französischen Freizeitpark „Bagatelle“, einem Partnerpark des Fort Fun Abenteuerlands, angeschaut und sich dafür entschieden. „Eigentlich haben die Gondeln die Form von Flugzeugen. Unserer Grundanforderung war natürlich keine Flugzeuge, sondern Vögel zu bekommen.“ Der Baubeginn startete im September des vergangenen Jahres. Das Karussell wurde dann schließlich im April angeliefert. 

Eine wilde Fahrt mit den Thunderbirds gönnten sich auch Andreas Sievering, Geschäftsführer, und Christine Schütte, Manager Marketing, Sales und PR.

„Uns war es dann noch wichtig den kompletten Bereich rund um das Fahrgeschäft an das Indianerthema anzupassen“, erklärt Sievering. So habe man Marterpfähle aufgestellt und die dortige Süßigkeitenbude neu gestaltet. „Wir wollen dabei authentisch sein und nicht wie ein Museum wirken“. Daher habe man auch die Natur mit in das Gesamtbild einbezogen. „Auch haben wir das Gelände um einen Meter angehoben. So sind die Vögel nun auf Augenhöhe von 1,20 Meter großen Kindern.“ Das ist nämlich die Mindestkörpergröße, die alle Thunderbird-Fahrer haben müssen.

Die neue Attraktion besitzt acht Arme mit jeweils einer Gondel für zwei Personen, die sich im Uhrzeigersinn bewegen und sich auch mehrfach überschlagen. Alle, die sich trauen, erwartet bei der Fahrt eine Beschleunigung von bis zu 3G. Nichts für schwache Nerven also, aber doch „ein Spaß für die ganze Familie“. 

"Spaß für Mitfahrer und Zuschauer"

„Wir wollen, dass unsere Gäste Respekt vor dem Fahrgeschäft haben und sich dann nach mehrmaligem Zuschauen überwinden, mitzufahren“, so Schütte. Das gelte besonders für die Kinder. „Es ist immer herrlich, wenn Kinder sich anfangs nicht trauen, dann zitternd in der Gondel sitzen, wenn sich der Bügel schließt. Wenn der Bügel wieder aufgeht, schaut man dann in zufriedene Gesichter mit einem breiten Grinsen.“ 

Genau dieses „Glücksgefühl“ erhoffen sich Andreas Sievering und Christine Schütte auch von ihren „Thunderbirds“. „Es ist einfach ein einzigartiges Fahrerlebnis mit Bewegungsabläufen, die nicht üblich sind“, sind sich beide einig. Ziel sei es auch, mit der neuen Attraktion einen neuen Anlaufpunkt in dem Bestwiger Freizeitpark zu schaffen, wo sich die Gäste länger aufhalten.

 „Es soll einfach ein Spaß für Mitfahrer und auch Zuschauer sein. Es ist spannend und eine tolle Atmosphäre entsteht. Eltern können ihren Kindern zusehen oder auch Kindern ihren Eltern.“ 

Insgesamt verfügt das Fahrgeschäft über sechs verschiedene Levels, kann eine Höchsgeschwindigkeit von bis zu 55 Kilometer pro Stunde erreichen und besitzt eine Fahrdauer von anderthalb bis drei Minuten. „Welche Stufe und welche Dauer sich etablieren wird, wird sich im Tagesgeschäft ergeben. An vollen Tagen werden wir wahrscheinlich eine kürzere Dauer wählen“, so Andreas Sievering abschließend.

Technische Fakten

  • Air Race 8.2 von Zamperla
  • Kapazität 16 Personen
  • ab 1.20 Meter geeignet
  • Drehung mit und gegen den Uhrzeigersinn
  • kombinierte Rotationsbewegung mit sieben Umdrehungen pro Minute mit einer motorisch angetriebenen Armdrehung
  • Beschleunigung von bis zu 3G
  • Drehungen in einer Höhe von bis zu 7,60 Metern über dem Boden 

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