„Ein tolles Signal"

Nuttlar, Berge und Olpe profitieren von neuem Landesstraßenprogramm

CDU-Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (rechts) konnte sich bei seinem Besuch in Nuttlar im September 2017 von der Notwendigkeit des Neubaus der L 776 überzeugen.

Nuttlar/Meschede. Gute Nachrichten aus Düsseldorf: Vom neuen Landesstraßenplanungsprogramm profitiert auch der Hochsauerlandkreis: Neben den Ortsumgehungen in den Mescheder Ortsteilen Berge und Olpe werden auch die Planungen für die Ortsumgehung in Medebach, die Verlegung der L 519 in Sundern-Hachen und Stemel, sowie die Neuanbindung der L 776 an das neue Autobahnteilstück in Bestwig-Nuttlar berücksichtigt. Entsprechend erfreut zeigten sich die Unionsvertreter vor Ort.

So hat der CDU-Ortsverband Nuttlar mit Erleichterung zur Kenntnis genommen, dass Verkehrsminister Hendrik Wüst das Planfeststellungsverfahren zur Neubaustrecke des Landesstraße 776 in der Gemarkung Nuttlar als eines von fünf Landesstraßenneubauprojekten im Hochsauerlandkreis fortführen will. Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion und heimische Landtagsabgeordnete Matthias Kerkhoff gab diese frohe Kunde aus dem neuen Landesstraßenplanungsprogramm weiter.

Bekanntlich ruhte das Ende 2013 eingeleitete Planfeststellungsverfahren seit 2016 wegen fehlender Planungskapazitäten. Die neue Landesregierung hat mit dem Haushalt 2018 die Planungs- und Genehmigungskapazitäten durch Neueinstellungen deutlich erhöht. Mit der Wiederaufnahme der Planung ist die Hoffnung verbunden, dass die Ortsdurchfahrt Nuttlar um 2000 Fahrzeuge am Tag entlastet wird.

Im Rahmen des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) haben die beiden Nuttlarer CDU-Ratsmitglieder Clemens Voß und Markus Sommer immer darauf hingewiesen, dass ohne Entlastung vom Durchfahrtsverkehr mit sehr hohem LKW-Anteil eine positive Dorfentwicklung nicht möglich sei. Ortsvorsteher Markus Sommer betont: „Wir begrüßen es, dass die CDU/FDP-Landesregierung über das neue Landesstraßenplanungsprogramm bedarfsgerecht in die Infrastruktur investiert.“

„Rückenwind aus Düsseldorf“

Auch die CDU-Fraktion im Rat der Kreis- und Hochschulstadt Meschede begrüßt die Entscheidung der Düsseldorfer Landesregierung, die Planungen für die Ortsumgehungen Berge und Olpe wieder aufzunehmen. „Beide Ortsumgehungen zusammen würden eine deutlich bessere Anbindung an die A46 bedeuten und gleichzeitig die Ortsteile ganz massiv vom Durchgangsverkehr entlasten. Die Entscheidung aus Düsseldorf ist daher ein tolles Signal für die Stadt Meschede und die gesamte Region“, so der Fraktionsvorsitzende Marcel Spork.

Auch in den beiden Ortsteilen selbst löste die Nachricht aus Düsseldorf Freude aus. Noch im September hatten Thomas Jostes, CDU-Ratsmitglied für Olpe und Grevenstein, und Eva Geuecke als Vorsitzende der CDU in Olpe in Abstimmung mit dem Berger Ortsvorsteher Matthias Vitt auf die schwierige Verkehrssituation in den beiden Ortsteilen aufmerksam gemacht und insbesondere auf die Gefahren für Radfahrer und Schulkinder hingewiesen. „Wir freuen uns über den Rückenwind aus Düsseldorf für die beiden Ortsumgehungen, die aber trotz der positiven Entscheidung zunächst einmal Zukunftsmusik bleiben. Daher ist es kurz- und mittelfristig umso wichtiger, dass wir schnell unsere Pläne vorantreiben, die Bushaltestelle am Ortsausgang Olpe Richtung Berge für unsere Schulkinder sicherer zu gestalten, sowie einen Radweg zwischen den beiden Ortsteilen zu schaffen“, sind sich Eva Geuecke und Thomas Jostes einig.

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