„Direktorenbüro“ ist im Besucherbergwerk öffentlich zugänglich

Raum „atmet“ Geschichte

„Direktorenbüro“ als neuer Bestandteil der Dauerausstellung im Sauerländer Besucherbergwerk (v.li.): Bürgermeister Ralf Péus, Christine West, Werner Vorderwülbecke, Peter Penkert und Museumsleiter Florian Franken.

Es ist ein Raum, der Geschichte atmet – und das wird durch das Mobiliar vom „herrschaftlichen“ Schreibtisch bis hin zur Zigarrendose auch überdeutlich: Wo früher die Direktoren des Ramsbecker Erzbergwerks über Abbau, Weiterentwicklung der Grube oder die Arbeit der Bergleute entschieden, ist jetzt ein neuer Bestandteil der Dauerausstellung im Sauerländer Besucherbergwerk entstanden.

Ramsbeck.

Das „Direktorenbüro“ mit seinem historischen Interieur ist jetzt nach mehreren Jahrzehnten erstmals wieder öffentlich zugänglich. „Auch dieser Raum mit seinem Ambiente und seinem beeindruckenden Charakter ist ein Stück Bergbau-Geschichte“, so Museumsleiter Florian Franken.

Noch bis 1974 hatte Walter Miederer (+), letzter Direktor des Ramsbecker Bergwerks, in diesem Büro gearbeitet. Seine Tochter Christine West hatte es sich deshalb nicht nehmen lassen, eigens zur Eröffnung des „Direktorenbüros“ als Bestandteil der Dauerausstellung aus dem Ruhrgebiet anzureisen. Auch der frühere Gemeindedirektor Werner Vorderwülbecke, der das Sauerländer Besucherbergwerk in den 1970er-Jahren mit ins Leben gerufen hat, nahm an der Eröffnung teil. Interessierte können nun nicht nur das „Direktorenbüro“ in Augenschein nehmen, sondern sich an einem Info-Pult über die Geschichte des Ramsbecker Bergbaus und des Sauerländer Besucherbergwerks informieren – in deutscher, niederländischer und englischer Sprache. Bürgermeister Ralf Péus: „Auch das „Direktorenbüro“ verfolgt das Konzept des Museums, Bergbaugeschichte authentisch und hautnah erleben zu können.“

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