Sicheren Fußes unterwegs

Neuer Verbindungsweg zwischen Nuttlar und dem 'Dümel': Die marode Unterführung im Bereich der Tankstelle Friederichs kann künftig entfallen.

Die Arbeiten am neuen Fußweg von der Nuttlarer Bachstraße bis zum Freizeitgelände Stukenland sind abgeschlossen worden. Damit gibt es erstmals abseits der viel befahrenen B 7 eine fußläufige Verbindung zwischen dem Nuttlarer "Ortskern" und dem Wohngebiet Dümel.

Das Vorhaben ist gleichzeitig Schlusspunkt der Projekte, die die Gemeinde Bestwig aus Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert hat. Insgesamt 1.544.400 Euro aus dem bundesweiten Förderprogramm standen hier zur Verfügung - bis zum "Stichtag" 31. Dezember hat Bestwig diese Mittel komplett in Anspruch genommen.

Sowohl die örtliche Bürgerschaft wie auch die Gemeinde insgesamt profitiere vom neuen Weg in Nuttlar, so Bürgermeister Ralf Péus. Für die "Dümelaner" gebe es eine bequeme Verbindung in den Ort hinein, die sogar beleuchtet ist.

Den Nuttlarern selbst verkürzt der Weg die Strecke zum "Stukenland" - und vor allem schafft er eine Alternative zur maroden Unterführung unter den Bahngleisen im Bereich der Tankstelle Friederichs.

Hier liege auch das Plus für die Gemeinde, erläutert Ralf Péus. Denn die Bahn will diese Unterführung sanieren - die Gemeinde Bestwig wäre bei diesem technisch schwierigen und teuren Vorhaben über eine Kostenbeteiligung unfreiwillig mit "im Boot" gewesen.

Der neue Verbindungsweg ist 384 Meter lang; die Deckschicht besteht aus Steinsand mit einer Körnung von maximal zwei Millimetern. Selbst bei Regenwetter und Nässe bleibt der Steinsand nicht an den Schuhen haften. Im Wegeverlauf hat die Gemeinde Bestwig eine Bruchsteinmauer aus Sicherheitsgründen auf eine Höhe von 1,50 Metern zurückgebaut.

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