Offenes Ohr für Probleme

Silke Wippermann ist neue Schulsozialarbeiterin in Bestwig

Silke Wippermann an ihrem neuen Arbeitsplatz in der Sekundarschule am Standort Bestwig. Mit im Bild: ihre Olsberger Kollegin Svenja Brachhausen (li.) und der stellvertretende Schulleiter Gerhard Schültke. Foto: Gemeinde Bestwig

Bestwig. Sie hat ein offenes Ohr für die kleinen und großen Probleme der Schüler, spricht mit Eltern, hat das soziale Miteinander in den Klassen im Blick: Silke Wippermann ist die neue Schulsozialarbeiterin der Sekundarschule Olsberg-Bestwig am Standort Bestwig.

Die 43-jährige Diplom-Sozialpädagogin leitete vorher vier Jahre lang das Jugendzentrum Offene Tür (OT) in Meschede, zu dem auch das „Mittendrin“ in Bestwig gehört. So kennt sie manche ihrer neuen Schützlinge bereits aus der Jugendarbeit – aber auch durch Projekttage ganzer Klassen in der OT.

Ein Schwerpunkt ist neben Einzelgesprächen mit Schülern und Elterngesprächen das Thema soziales Lernen: „Ich beobachte, wie die Kinder sich im Unterricht verhalten, gucke, was sie beschäftigt, möchte gezielt auf Probleme in den Klassen eingehen“, erläutert Silke Wippermann.

Daneben spielt der Austausch mit außerschulischen Institutionen wie Jugendamt, Polizei und Gemeinde eine Rolle. Bei speziellen Problemen stellt sie die Verbindung zu Beratungsstellen her. Auch der Austausch zwischen den beiden Sekundarschulstandorten ist wichtig: Gemeinsam will man zum Beispiel einen einheitlichen Maßnahmenkatalog für Vergehen erarbeiten.

Vorgänger Ilyas Bali wurde im Dezember nach Paderborn versetzt. Vertreten wurde er in der Zwischenzeit von Svenja Brachhaus, der Schulsozialarbeiterin an der Sekundarschule Olsberg-Bestwig am Standort Olsberg.

Am Standort Bestwig ist man froh über die neue Mitarbeiterin: „Sie nimmt uns sehr, sehr viel Arbeit ab – gerade im Dreieck Schule-Elternhaus-Schüler“, betont der stellvertretende Schulleiter Gerhard Schültke. Vom Kollegium sei es sehr begrüßt worden, dass die Stelle nun wieder besetzt sei. Schültke weiß: „Die Schüler bringen oftmals Probleme von zu Hause mit, die wir so gar nicht kennen. Viele öffnen sich bei der Schulsozialarbeiterin eher als in der Klasse.“

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