2700 Euro für junge Mütter

Soroptimisten spenden für das Julie-Postel-Haus

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Dr. Sabina Butz (l.), Christine Bertelsmeyer (2.v.l.) und Elke Ewers (r.) vom Soroptimist-Club Meschede übergeben 2700 Euro an die Leiterin der Julie-Postel-Hauses, Ursula Jenke (m.). Bewohnerin Dominique (2.v.r.) und ihr Sohn Kayse freuen sich mit. 

Bestwig.Die Eltern-Kind-Einrichtung Julie-Postel-Haus am Bergkloster Bestwig hat für seine Arbeit eine Spende des Soroptimist-Clubs Meschede in Höhe von 2700 Euro erhalten.

Diese Einrichtung betreut junge Mütter mit ihren Kindern, um das Kindeswohl zu sichern und den Müttern gleichzeitig neue Perspektiven auf einen Schulabschluss beziehungsweise eine Ausbildung zu geben.

„Im Frühjahr hatten wir diese Einrichtung besucht. Das hat uns sehr beeindruckt“, sagt Christine Bertelsmeyer, die Präsidentin des 2016 gegründeten Soroptimist-Clubs Meschede. In diesem Verein engagieren sich vor allem berufstätige Frauen, die das Leben von Frauen und Mädchen zum Positiven verändern wollen. In Deutschland gibt es bereits über 200 Clubs. Der Mescheder Verein hat 29 Mitglieder. Durch den Verkauf selbst erstellter Produkte auf dem Mescheder Weihnachtsmarkt und ein Wohltätigkeits-Dinner haben die Frauen bereits größere Geldbeträge eingenommen, die sie überwiegend an regionale Projekte und Einrichtungen spenden.

Hilfe zur Selbsthilfe

„Hier im Julie-Postel-Haus wird Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Das ist es, was wir unterstützen wollen. Und man spürt, mit wie viel Herzblut die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei sind“, unterstreicht Schriftführerin Dr. Sabina Butz.

Sie und Christine Bertelsmeyer überreichten die Spende gemeinsam mit Elke Ewers vom Förderverein des Soroptimist-Clubs. Die Leiterin der Eltern-Kind-Einrichtung, Ursula Jenke, nahm den Scheck dankbar entgegen: „Die Mütter in unserem Haus haben meist schon viel durchgemacht. Wir bemühen uns, ihrem Leben wieder Struktur zu geben und sie im Umgang mit dem Kind positiv zu begleiten.“ 2300 Euro sollen für die Ausstattung eines Spielraumes verwendet werden. 400 Euro sind für ein Wasserspielgerät für die hauseigene Kinderbetreuung vorgesehen. Derzeit leben im Julie-Postel-Haus 14 Mütter mit 16 Kindern.

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