Sagenumwobene Veleda-Höhle wird am Samstag eröffnet

Auf der Spur der Seherin

Noch ist der Zugang zur Veleda-Höhle aus Sicherheitsgründen mit einem Gittertor versperrt. Doch am Samstag wird die sagenumwobene Stätte offiziell eröffnet. Foto: A. Geißler

Die Gemeinde Bestwig und insbesondere der Ort Velmede sind um eine Attraktion reicher: Die Veleda-Höhle wird am kommenden Samstag, 30. Mai, offiziell zugänglich gemacht. Der älteste kulturhistorische Ort in Velmede wurde mit finanzieller Unterstützung des Leader-Projektes „Vier mitten im Sauerland“ und durch Gelder der Gemeinde Bestwig besucherfreundlich ausgebaut und lädt alle Interessierten zu einer Besichtigung ein.

Die offizielle Eröffnung der Veleda-Höhle beginnt am Samstag, 30. Mai, um 11 Uhr, das Ende ist für 18 Uhr vorgesehen. Nach der Eröffnung der Veleda-Höhle am Samstag werden Gäste und Besucher auch am Sonntag, 31. Mai, von 13 bis 18 Uhr von kundigen Höhlenführern in Germanengewändern in die Höhle begleitet und über die Entstehung informiert.

Die heidnische Kultstätte im Ortsteil Velmede diente in frühgeschichtlicher Zeit nachweislich als Siedlungsort und ist eines der ältesten Boden- und Geschichtsdenkmäler des Sauerlandes. Der Sage nach geht auch der Name der Höhle auf die germanische Seherin „Veleda“ zurück. Schenkt man der Legende Glauben, wohnte diese nämlich einst in einem Turm an der Lippe und könnte demnach im ersten Jahrhundert nach Christus einige Zeit in der Veleda-Höhle gelebt und geweissagt haben. Von ihrem Aufenthalt in der Höhle berichten viele Sagen und Erzählungen.

Die Dorfgemeinschaft Velmede-Bestwig hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, Interessierten die Besonderheiten in der Höhle und Sagen und Geschichten rund um die Höhle und die Seherin zu veranschaulichen. Aus diesem Grund wird auch jene sagenumwobene Seherin Veleda am Eröffnungswochenende in einem Germanenlager vor Ort sein und den Besuchern die Zukunft weissagen.

Gleichzeitig findet an beiden Tagen an der Veleda-Höhle und am Rastplatz „Am Knükel“ ein interessantes Begleitprogramm statt. Für Essen und Trinken und die Betreuung der kleinen Besucher ist „Am Knükel“ ist daher bestens gesorgt.

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass an der Veleda-Höhle selbst keine Parkmöglichkeiten bestehen und raten Gästen dazu, ihr Auto möglichst schon in Velmede zu parken. Der 500 Meter lange Weg vom Rastplatz „Am Knükel“ an der Halbeswiger Straße zur Höhle ist ausgeschildert. Die Kleidung der Besucher sollte für eine Höhlenführung geeignet sein.

Auf der Homepage www.velmede.info können sich Interessierte jederzeit über die weiteren Höhlenführungen in diesem Jahr informieren.

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