Von Südamerika über Bestwig nach Mosambik

Schwestern aus Bolivien und Brasilien zu Besuch in Deutschland

Bestwig. (SK)

Besuch aus Bolivien und Brasilien hatte jetzt das Bergkloster Bestwig: Sr. Maria Ana Soares de Souza war aus Brasilien nach Bestwig gekommen, um eine kranke Mitschwester zu begleiten, die sich in Deutschland behandeln lässt. Sr. Mary Luz Montoya kam aus Bolivien, um von hier aus mit Sr. Leila de Souza e Silva aus Berlin nach Mosambik weiter zu fliegen. Sowohl in Bolivien als auch Brasilien gibt es eigene Pro-vinzen der Schwestern der hl. Maria Magdalena Maria Postel. In Mosambik wieder-um gibt es seit dem Jahr 2001 ein Projekt des Generalats im Ort Metarica, das Sr. Leila verantwortlich koordiniert. Dieses Projekt wird von Schwestern aller drei Provinzen mitgetragen. Sie bleiben jeweils für mehrere Jahre dort. Auch Sr. Maria Ana Soares de Souza war bis Juli 2006 in Mosambik gewesen. Sie sagt: "Die Menschen benötigen dort nach den langen Kriegen endlich wieder das nötige Selbstvertrauen, um sich selbst aus der Armut befreien zu können. Das Land mit seinem fruchtbaren Boden bietet dazu eigentlich gute Voraussetzungen." Während Sr. Maria Ana vor allem eine Entbindungsstation betreute, wird Sr. Maria Luz in der Jugendpastoral mitarbeiten.

In Begleitung ihrer Generaloberin Sr. Aloisia Höing und der Generalsekretärin Sr. Theresia Lehmeier aus Heiligenstadt besuchten die Südamerikanerinnen im Bergkloster unter anderem die älteren deutschen Mitschwestern, die hier ihren Lebensabend verbringen. Außerdem sahen sie sich die Bestwiger Einrichtungen an, deren Träger die Ordensgemeinschaft ist. Darunter das Julie-Postel-Haus: Dort erlebten sie, welche Probleme es bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch in Deutschland gibt. Das Wohnheim für junge Männer und Frauen, von denen einige aus schwierigen Familienverhältnissen stammen, ist zurzeit voll belegt. Auch jungen, zum Teil minderjährigen Müttern mit Kindern bietet die Einrichtung einen Wohnplatz an.

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