Neues Streusalzsilo der Gemeinde Bestwig gut gefüllt

Für den Winter gerüstet

Bauhofleiter Thomas Müller und seine Kollegen sind gerüstet für den Winter. Das neue Streusalzsilo ist mit 100 Tonnen Salz bis zum Rand gefüllt. Foto: Gemeinde Bestwig

Gut gefüllt ist das neue Streusalzsilo der Gemeinde Bestwig. Seit eineinhalb Monaten steht das 100 Tonnen fassende Bauwerk auf dem Bauhof in Bestwig. 55 000 Euro hat der Neubau gekostet. Das Silo ist deutlich größer als das alte Holzsilo, das nach 36 Jahren marode geworden war.

Statt bisher 40 Tonnen können nun 100 Tonnen Salz für den Winterdienst gelagert werden. Dazu kommen noch 25 Tonnen in einem Streusalzsilo hinter dem Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck, sowie 50 Tonnen in Säcken abgefüllt, erläutert Bauhofleiter Thomas Müller. Der durchschnittliche Verbrauch pro Winter schwankt zwischen 280 und 600 Tonnen - eben je nach Witterung.

Der Winterdienst der Gemeinde Bestwig wird nicht - wie in anderen Kommunen - nach dem Kalender gestartet. „Saison ist bei uns, wenn Schnee fällt“, lacht Thomas Müller. Letztes Jahr zum Beispiel habe man schon im Oktober die ersten Einsätze fahren müssen. Und auch über den 31. März hinaus gab es in der vergangenen Wintersaison noch reichlich Schnee und Eis.

Die Fahrzeuge sind bereits startklar gemacht. Drei kleine Räumfahrzeuge für die Gehwege sowie ein Großfahrzeug hat die Gemeinde Bestwig im Einsatz. Vier weitere Großfahrzeuge kommen bei Lohnunternehmen dazu. Elf Mann vom Bauhof sind von 4.30 Uhr bis 22 Uhr für den Winterdienst unterwegs, um 61 Kilometer Gemeindestraßen von Eis und Schnee zu befreien.

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