Jüdisches Leben sichtbar und erlebbar machen

#2021JLID: Brilon ist dabei im Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben 

Brilon wurde vom Kultursekretariat Gütersloh als eine von zehn Mitgliedsstädten ausgewählt, um sich am Veranstaltungsprogramm zum Festjahr zu beteiligen.
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Brilon wurde vom Kultursekretariat Gütersloh als eine von zehn Mitgliedsstädten ausgewählt, um sich am Veranstaltungsprogramm zum Festjahr zu beteiligen.

In diesem Jahr leben Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Aus diesem Anlass haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen zusammengeschlossen, um das Ereignis unter der Leitung eines eigens in Köln gegründeten Vereins zu begehen.

Brilon – Unter dem Namen #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland werden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet.

Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen.

Themenmonat mit einer Anzahl an Veranstaltungen

Brilon wurde vom Kultursekretariat Gütersloh als eine von zehn Mitgliedsstädten ausgewählt, um sich am Veranstaltungsprogramm zum Festjahr zu beteiligen. Auf Initiative von Brilon Kultour gestalten mehrere Briloner Institutionen im Oktober/November 2021 einen Themenmonat mit einer Anzahl an Veranstaltungen.

Auftakt bildet die vom Kölner Verein unterstützte Lesung von Frank Schablewski. Gesichter jüdischer Bürger in Brilon sollen zusammen mit biografischen Daten gezeigt, Literatur und Medien zum Thema Antisemitismus vorgestellt, Leerstellen in der Stadt gezeigt und offene Begegnungen ermöglicht werden, erläutert Brilon Kultour.

Wer ist mit dabei?

Mit dabei sind die Heinrich-Lübke-Schule als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, das Jugendparlament, die evangelische und katholische Kirchengemeinde, der Männerchor 1868 Brilon, die Servicestelle Antidiskriminierung, das Stadtarchiv, die Stadtbibliothek und das Stadtmuseum Haus Hövener. Eine zentrale Veranstaltung wird es im November am Platz der ehemaligen Synagoge geben, so Brilon Kultour.

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