Viel lernen und dabei Spaß haben

Von 3D-Druck bis VR-Brille: Briloner informierten sich bei Medientag in der Stadtbibliothek

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Anne Prange, Katja Henkel, Matteo Prange und Anne Marie Scharfenbaum testeten die Tonie-Figuren.

Brilon. Viel lernen und auch Spaß haben konnten vergangenen Samstag Groß und Klein in der Stadtbibliothek in Brilon. Denn hier fand der „Medientag“ statt und das schon bereits zum fünften Mal. Eingeladen waren nicht nur Kinder, sondern auch alle anderen interessierten Bürger. Dementsprechend vielfältig war auch das Angebot.

Die Firma „Hoppecke“ zeigte den Besuchern zusammen mit dem Gymnasium Petrinum, wie ein 3D-Drucker funktioniert. Tzouef Ntaharmatzian und Amelie Klein vom Gymnasium erklärten, dass sie im Unterricht zusammen verschiedene Vorlagen für den 3D-Drucker erstellt hatten. Am „Medientag“ wurde ein Esel als Vorlage genommen und ausgedruckt. Ab der Klasse 8 kann man am Petrinum den Technikkurs als Wahlfach belegen. In der neunten Klasse steht das Thema 3D-Drucker auf dem Plan. Zehn Doppelstunden verbrachten die Schüler damit diesen Esel zu designen. „Besonders schwierig war es, dass wir nur geometrische Körper als Vorlage für den Drucker nutzen durften“, erklärte Tzouzef Ntaharmatzian.

Alte Schaltplatten digital umwandeln

Gleich daneben konnte, dank der Volkshochschule Brilon-Marsberg-Olsberg, beobachtet werden, wie alte Schallplatten digital umgewandelt werden, sodass die Musik auch auf dem Handy gehört werden kann. So kann man die alte Lieblingsmusik auch heute noch hören.

Die VR-Brille war besonders für die Kinder und jüngeren Besucher interessant. Hier konnte die Brille einmal selbst aufgesetzt und ausprobiert werden. Durch Bewegungen mit dem Kopf kann man sich dann im Spiel „umgucken“ und erlebt das Spiel intensiver. Das bestätigten auch die Kinder einstimmig.

Während die Kinder an den PCs den verantwortungsvollen Umgang mit Medien lernten, konnten die Eltern sich bei dem Vortrag „FSK und USK – wie machen wir sinnvolle Medienerziehung zu Hause?“ von Daniel Heinz, Medienpädagoge des Spieleratgebers NRW, über die Altersgrenzen bei Computerspielen und Filmen informieren und so mehr über verantwortungsvolle Medienerziehung erfahren.

Passend dazu wurden in einem abgegrenzten Raum Computerspiele vorgestellt, welche erst ab 16 Jahren freigegeben sind. Hier hatte auch nur die entsprechende Altersgruppe Zutritt. In dem Raum erfuhren die Besucher, warum Kinder diese Spiele noch nicht spielen sollten und wurden für diese sensibilisiert.

Aber auch für die ganz kleinen Besucher kam der Spaß nicht zu kurz. Der DRK-Kindergarten Brilon stellte die beliebten Tonie-Figuren vor. Das sind verschiedene Figuren, die auf einen Lautsprecher gesetzt werden und dann über den Lautsprecher Geschichten erzählen. So kann man zum Beispiel eine Bibi Blocksberg-Figur auf den Lautsprecher stellen und schon erzählt dir Bibi eine Geschichte.

Tonie-Figuren auch selbst besprechen

Mithilfe einer App können die Figuren auch selber besprochen werden und so kann man beispielsweise die Lieblingsgeschichte des Nachwuchses aufsprechen. Schon kann die Geschichte immer wieder gehört werden. Aber nicht nur Geschichten, sondern auch Lieder können die Tonies wiedergeben. Durch die Figuren können die Kinder die Lautsprecher ganz einfach selber bedienen und sich so die unterschiedlichen Geschichten oder Lieder anhören.

Für das leibliche Wohl war im Stadtarchiv an dem Nachmittag bestens gesorgt.

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