Planungen laufen auf Hochtouren

Aktueller Stand der Hansetage im Briloner Rat vorgestellt

+
Der Countdown läuft: Über den Stand der Planung und des Programms für die Hansetage ab dem 4. Juni berichtete Projektleiterin Ute Hachmann dem Rat in dieser Woche.

Brilon – Über den Stand der Planung und des Programms für die Hansetage ab dem 4. Juni berichtete Projektleiterin Ute Hachmann dem Rat in dieser Woche.

Als ein Highlight konnte das WDR-Rundfunkorchester verpflichtet werden, der Handwerkermarkt zeigt altes und neues Handwerk, die Kinder der Marienschule spielen eine Zeitreise, das Gymnasium wird in den Hansekongress eingebunden und noch vieles mehr. 

Das Delegiertenprogramm in der Heinrich-Lübke-Schule, für Mitglieder aus allen 16 hanseatischen Ländern, ist für das Publikum wenig bis gar nicht sichtbar. Brilon ist ausgebucht und in der Umgebung gibt es nur noch wenige Quartiere. An die Gäste werden jetzt noch laufend private Unterkünfte vermittelt. Aus 13 Ländern haben bereits 81 Städte ihre Teilnahme zugesagt. Als prominente Gäste werden Dr. Andreas Pinkwart (Wirtschaftsminister), Matthias Löb (Direktor des LWL), Dr. Eltje Aderholdt (Generalkonsulin St. Petersburg), Stefan Bantle (Auswärtiges Amt), Iwan Zezerski (Präsident des Russischen Städtetages) und die heimischen Abgeordneten Matthias Kerkhoff, Carl Julius Cronenberg, Patrick Sensburg, Dirk Wiese, Peter Liese und Birgit Sippel erwartet. 

Frank-Walter Steinmeier kommt nicht persönlich 

Dass Schirmherr Frank-Walter Steinmeier nicht persönlich kommt, sehen die Organisatoren mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Der Aufwand für den Besuch wäre nämlich deutliche höher als er jetzt schon ist. 

„Seit über einem Jahr engagieren sich 170 Leute bei den Vorbereitungen, das macht Freude dieses Fest zu planen“, lobte Ute Hachmann die Ehrenamtlichen. Weitere 130 Helfer werden für die Hansetage dann noch zusätzlich benötigt. 

Wer sich angesprochen fühlt und ein Teil des Teams werden möchte, ist eingeladen sich dafür im Rathaus zu melden. 

Jugendparlament im Fokus

Das Jugendparlament, das dem Rat von seiner Arbeit im vergangenen Jahr berichtete, umfasst 20 aktive Mitglieder und erhielt von Bürgermeister Dr. Christof Bartsch ein großes Lob für das Engagement. Für dieses Jahr stehen zwei große Aufgaben auf der Agenda, die Hansetage und die Kommunalwahl. Diese ist besonders interessant, da auch die ab 16-Jährigen hier wählen dürfen. 

Mit einem Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Brilon zur Neudarstellung von Konzentrationszonen für Windenergie wollte die BBL Fraktion einem Bau von Windkraftanlagen außerhalb der vom Rat festgelegten Bereiche unterbinden: „Mit dem Beschluss hätten wir die eingehenden Bauanträge für ein Jahr vom Tisch“, argumentierte Reinhard Loos (BBL). 

Hubertus Weber (SPD) und Beigeordneter Reinhold Huxoll gaben Loos Recht, empfahlen jedoch erst das schriftliche Urteil des Oberverwaltungsgerichts abzuwarten. Dieses hatte am 20. Januar die vom Rat festgelegte Ausweisung der Konzentrationszonen für unwirksam erklärt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare