Alter Bahnhof, neuer Glanz

So soll der neue Bürokomplex nach seiner Fertigstellung Ende 2011 aussehen.

Die Neuordnung des alten Briloner Bahnhofs soll durch einen Büro-Neubau bis Ende 2011 abgeschlossen werden.

Nachdem vor einigen Jahren der Alte Briloner Bahnhof originalgetreu für Wohnzwecke aufwendig restauriert wurde und seitdem ein Einzeldenkmal darstellt, wurden durch zwei Investoren seit 2009 Überlegungen zur Ansiedlung von Büroflächen auf der Fläche des "Bahnhof-Schuppens" angestrengt.

Als die ersten Überlegungen dahingehend angestellt wurden, den Schuppen abzurunden und auf der Fläche einen Büroneubau zu errichten, war es Stadtbaudirektor Johannes Nolte, der die Idee hatte, den Schuppen durch eine Restauration mit modernen Elementen als Büro zu revitalisieren und somit als Denkmal zu erhalten. Da die benötigten Flächen im ehemaligen "Bahnhof-Schuppen" nicht den Bedarf decken würde, sollte nördlich des Schuppens ein Neubau, damals noch als "Juraturm" betitelt, entstehen.

Der erste Bauabschnitt wurde durch "Schafeld & Partner" erfolgreich umgesetzt und bereits Anfang 2010 bezogen. Nun soll der zweite Bauabschnitt nördlich der Schuppens erfolgen. Die benötigten Grundstücke wurden von der Stadt Brilon und der Deutschen Bahn Ende des vergangenen Jahres erworben. Die Planungen sind abgeschlossen und nach Wünschen des Investors Tom Schröder soll im Mai mit dem Bau begonnen werden. Derzeit befindet man sich im Genehmigungsprozess. Die Gesamtinvestition wird sich auf circa 2,5 Millionen Euro belaufen.

Kernmieter mit circa ein Drittel der Gesamtflächen wird die ortsansässige solarhybrid AG. Ferner werden sechs weitere Firmen angesiedelt.

Der Bau soll im Gegensatz zur originalgetreuen Restauration des Alten Bahnhofs und dem Mix zwischen Denkmal und Moderne im Schuppen als Mittelteil einen sehr modernen Endpunkt setzen. Das Büro "Schafeld & Partner" und der Neubau sind getrennt voneinander und werden durch einen gemeinsamen Eingang verbunden. Für Planung und Projektausführung zeichnen die Architekten Wibke Schröder und Andreas Kraft verantwortlich.

Der Bau soll vielfältige regenerative Komponenten enthalten. Das auffälligste regenerative Element ist die südliche Fassade, die ganzheitlich mit integrierten PV-Elementen bestückt wird. Ferner wird die Heizung des Gebäudes ein Mix aus Solarthermie, Wärmepumpe und BHKW sein. Fertigstellung ist für Ende 2011 geplant.

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