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Arbeit auf dem Gräberfeld

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Die Friedhofsgruppe lud zum Gespräch zwischen Kirchen, Kommune und Caritas, um einen Einblick in ihre Arbeit zu geben.
Die Friedhofsgruppe lud zum Gespräch zwischen Kirchen, Kommune und Caritas, um einen Einblick in ihre Arbeit zu geben.

Rückblick – Ausblick – Zusammenkunft: Wenn das Jahr noch jung ist, lädt das Team der Friedhofsgruppe zum Friedhofsgespräch ein, um Einblicke in die Arbeit zu geben und Absprachen zu treffen.

Damit die Arbeit auf dem Gräberfeld auch zukünftig in stiller Professionalität und routinierter Rücksichtnahme vonstatten geht, müssen Organisation, Pflege, Gestaltung und Verwaltung des Briloner Stadtfriedhofs gut geplant werden.

Dafür trafen sich jetzt Vertreter der Caritas, der Stadt Brilon und den beiden Kirchengemeinden. Sie sorgen gemeinsam dafür, dass die Lebenden ihren Verstorbenen an einem würdevollen Ort gedenken können – sowohl auf dem Briloner Stadtfriedhof als auch auf dem Gottesacker in Brilon-Wald.

Der Rückblick auf die Zahlen: Insgesamt waren es 142 Bestattungen im vergangenen Jahr, davon 134 Beisetzungen in Brilon mit 65 Särgen und 37 Urnen in Erdgräbern sowie 30 Urnen in der Urnenwand. Zwei Sternenkinder wurden auf dem Sternenkinder-Feld beigesetzt. In Brilon-Wald waren es ein Erdgrab und sieben Urnenbestattungen.

Die Arbeit auf den Gräberfeldern liegt seit 1988 in der Hand der Friedhofsgruppe der Caritas-Werkstätten St. Martin, dessen Team aus neun Werkstattbeschäftigten sowie zwei Hauptamtlichen besteht. „Für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres sagen wir ein herzliches Dankeschön“, betonte Heinz-Georg-Eirund, Vorstand Caritasverband Brilon.

Neben dem Dank musste jedoch auch ein leidiges Thema aufgegriffen werden: Allein im vergangenen Quartal wurde zweimal in den Werkhof des Friedhofsteams eingebrochen. Dabei wurden wertvolle Geräte gestohlen. Der Friedhofs-Arbeitskreis wird jetzt zeitnah über neue Sicherheitssysteme entscheiden. Weitere leidige Dauerthemen sind nach wie vor die illegale Müllentsorgung und die pietätlose Gassi-Runde auf dem Gottesacker. Darüber hinaus äußerten rücksichtslose Autofahrer punktuell ihren Unmut, wenn Trauerzüge die Straße kreuzen müssen, um von der Kapelle auf das obere Friedhofsareal zu gelangen. So würde manchmal extra Gas gegeben, um noch schnell vor der Trauergemeinde herfahren zu können – trotz des im vergangenen Jahr angeschafften Verbotsschildes.

Auf der Friedhofs-Agenda 2015 stehen regelmäßige Treffen des Arbeitskreises, auf denen Themen wie Wegebau, Belegungsplan oder die fachgerechte Entsorgung der Namensplatten der Rasengräber abgestimmt werden.

„Zum Abschluss bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit“, sagte Hermann Niglis, Technischer Leitung Caritas-Werkstätten St. Martin mit Blick auf die Vertreter der Kommune und Gemeinden und vor allem auf die Friedhofsgruppe.

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