„Kunst verbindet“

Ausstellung „Kunstinklusionen“ im Briloner Rathaus eröffnet

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Kunst verbindet Brilon und Schwerin (v.l.): Bürgermeister Dr. Christof Bartsch, Angela Ortkemper-Wagner (Sozialwerk St. Georg), Frank Fuhrmann und Birgit Behrendt (Freiraum Schwerin).

Brilon – Über die Kunst entwickelt sich gerade eine Städtefreundschaft zwischen der Mecklenburg-Vorpommerischen Landeshauptstadt Schwerin und der Stadt Brilon. Im Briloner Rathausfoyer eröffnete am vergangenen Sonntag die Ausstellung „Kunstinklusion“, bei der Künstler des Sozialwerks St. Georg (Brilon) und dem Projekt Freiraum 26 (Schwerin) noch bis zum 10. November ihre Werke ausstellen.

Die Ausstellung verbindet Kunst und seelische Gesundheit sowie die Menschen aus Mecklenburg – Vorpommern mit dem Sauerland. 

Der Kontakt entstand zwischen dem Sozialwerk St. Georg und dem Freiraum 26 zufällig. Zu Pfingsten öffnen in Schwerin unter dem Thema „Kunst offen“ zahlreiche Ateliers – darunter auch die Kunstwerkstatt des „Freiraum 26“. Angela Ortkemper-Wagner vom Sozialwerk weilte während ihres Urlaubs in Schwerin und lernte dort die Künstler vom Projekt Freiraum kennen, die dort schon länger Malkurse für Menschen – ganz gleich ob mit oder ohne Behinderung – erfolgreich anbieten. Weil seit Anfang des Jahres auch in Brilon kunstbegeisterte Menschen in den Räumen des Sozialwerkes St. Georg regelmäßig mit Acryl auf Leinwand malen, entstand die Idee zu einem Austausch und einer Ausstellung. 

15 Gäste aus Schwerin kamen zur Ausstellungseröffnung und erkundeten am Wochenende bei Stadtführungen, Wanderungen und Grillabend Brilon und die Umgebung. Ihr Fazit: „Wir sind begeistert und konnten uns vorher nicht vorstellen, wie schön es hier ist.“ Nun sollen die Briloner Schwerin besuchen und aus Brilon ist natürlich eine Einladung zu den Hansetagen erfolgt. Und aus Schwerin gibt es erste Zusagen, sich an den handgemachten Tipis mit gestrickten Quadraten zu beteiligen.

Information 

Die Bilder aus der von „Brilon Kultour“ veranstalten Ausstellung können käuflich erworben werden. Der Erlös fließt den gemeinnützigen Projekten zu.

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