Überraschung für alle "Eseltreiber"

Besondere Osteraktion vom Museum Haus Hövener: Einen eigenen Steckenesel basteln

Zu Ostern können Kinder einen eigenen Steckenesel basteln.
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Zu Ostern können Kinder einen eigenen Steckenesel basteln.

Brilon – Besondere Osteraktion: Das Museum Haus Hövener fordert Kinder auf, einen eigenen Steckenesel zu basteln.

Wenn der Esel fertig ist, kann er fotografiert und das Foto mit Namen, der Adresse und der Altersangabe unter museum@haus-hoevener.de an das Museum geschickt werden. Mit der Erlaubnis der Eltern freut sich das Museumsteam, wenn der fleißige Bastler mit seinem Esel zusammen auf dem Foto zu sehen ist. 

Die Kinder können auch eine kleine Geschichte schreiben, was sie mit ihrem eigenen Esel schon erlebt haben. 

Fotos und Geschichten werden auf der Homepage des Museums veröffentlicht. Vielleicht wird später auch ein Buch mit allen Fotos und Geschichten zusammengestellt. 

Für jeden „Eseltreiber“ gibt es aber sofort eine Überraschung. Wenn die Kindergärten und Schulen wieder geöffnet haben und das Gesundheitsamt einwilligt, lädt das Museumsteam zu einer großen „Eselparade“ in den Museumsgarten ein. 

Materialien: 

Für den Esel braucht man einen Besenstiel oder einen Stock. Der Kopf mit der langen Nase wird aus einem alten Wollstrumpf modelliert. Dafür benötigt man etwas Leichtes zum Ausstopfen, zum Beispiel Watte, Stoffreste, Heu oder Stroh. Für die Mähne und zum Flechten der Zügel wird Wolle oder Paketband benötigt. Mit Knöpfen kann man dem Esel Augen geben. Man kann sie aber auch aufmalen. Für die Ohren ist festeres Material geeignet, damit sie auch aufrecht stehen. Wenn es ein Schnadeesel werden soll, kann kann man ihm auch einen Schützenhut aufsetzen. Ideen sind keine Grenzen gesetzt. 

Bei den Materialien darf man kreativ sein. Da die Bastelgeschäfte im Moment geschlossen sind, nimmt man das, was im Haus ist. 

So geht es: 

Als Erstes stopft man die Socken gut aus. In die Öffnung kommt der Stock, der fast bis zur Ferse im Socken verschwindet. Jetzt prüft man noch einmal, ob alles gut gefüllt ist, auch um den Stock herum. Das Bündchen hält man fest um den Stiel herum und ein Gehilfe legt mindestens zehnmal eine Schnur drumherum und bindet das Ende dann gut zu. 

Die Ohren schneidet man aus festem Stoff aus. Sie sollten ungefähr gleich groß sein. Eselsohren sind länger als Pferdeohren, aber kleiner als die vom Osterhasen. Beim Ankleben oder Annähen der Ohren oben an der Sockenferse braucht man wieder einen Gehilfen. Die Mähne bastelt man aus sechs bis zehn Wollbündeln. An der Bindestelle näht oder klebt sie der Gehilfe hintereinander an. Jetzt werden die Augen aufgeklebt oder aufgemalt. Mit einem Filzstift malt man Nüstern und einen breiten Grinsemund auf. 

Jetzt fehlt nur noch das Zaumzeug: Dafür dreht man aus Wolle eine Kordel oder nimmt ein schönes Band. "Gib dem Esel einen Namen, dann kannst du losreiten", so das Museumsteam.

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