"Blaue Engel" während Kyrill 78 Stunden im Einsatz

Der THW Ortsverband Brilon stellte vielerorts die Stromversorgung sicher. Foto: SK

THW Brilon zieht nach Orkan Bilanz — 40 Einsatzkräfte vor Ort

Brilon. (SK)

Stromausfall, abgedeckte Dächer, gesperrte Verkehrswege und umgestürzte Bäume: Das Orkantief "Kyrill" verursachte europaweit zahlreiche Schäden. Rund 5500 Einsatzkräfte aus 330 THW-Ortsverbänden leisteten seit der Orkannacht bundesweit technische Hilfe, wie auch der THW Ortsverband Brilon. Der THW Ortsverband Brilon war von Donnerstag, 18. Januar, von 16 Uhr bis Sonntag, 21. Januar, 22 Uhr, rund um die Uhr im Dienste der Allgemeinheit und zum Wohl der Briloner tätig. Der Ortsverband Brilon verfügte über den gesamten Einsatzzeitraum über 40 THW-Helfer, die in verschiedenen Bereichen der Stadtgebiete Brilon und Meschede eingesetzt wurden und umgehend effiziente Hilfe bieten konnten.

Vor allem in ländlichen Gebieten, wie auch in Teilen der Stadtgebiete Brilon und Meschede war der Strom vorübergehend ausgefallen, sodass eine Notstromversorgung markanter Einrichtungen und landwirtschaftlicher Betriebe umgehend sichergestellt werden musste.

Der THW-Ortsverband Brilon stellte mit seinem 60 KVA Stromaggregat die Notstromversorgung, durch Einspeisung in das Netz einer 10 KV Stromleitung für manchen Scharfenberger Einwohner im Bereich der Straße "In den Boxen" sowie im Bereich des Bremecketals und dem Gut Hoppecker Berg sicher.

Die Blauen Engel, wie die THW Helfer genannt werden, aus Brilon konnten im Bereich Eslohe die Notstromversorgung eines Altenheims und eines landwirtschaftlichen Betriebes mittels Aggregate kleinerer Bauart sicherstellen.

Dank an umsichtige Arbeitgeber

Bundesweit engagieren sich 80.000 Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit ehrenamtlich im THW. Bei Einsätzen wie zum Orkan "Kyrill" ist dieses Engagement Dank des Verständnisses der Arbeitgeber möglich, die ihre Arbeitnehmer für Einsätze freistellen. Daher möchte der THW Ortsverband Brilon die Gelegenheit nutzen und sich nochmals für die unproblematische Freistellung der THW Helfer durch die örtlichen Arbeitgeber während des gesamten Einsatzes bedanken! Ohne dieses Zusammenwirken Arbeitgeber und Einsatzorganisation Bundesanstalt Technisches-Hilfswerk könnte eine effiziente Hilfeleistung durch die ehrenamtlichen Helfer nicht sichergestellt werden!

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