Bauhandwerker zeichnen Multitalente von morgen aus

Botschafter des Handwerks

Sie sind stolz auf das Erreichte: Mario Aniol (l.), Kim Dana Wagner und Oliver Sczeponik (r.) hielten die Preise in ihren Händen. Mit ihnen freuten sich (hinten von links) Heinz Rummel, Joachim Richter, Ralf Becker, Stefan Rüther und Thomas Kaefer.

„Ihre Generation wird in einigen Jahren das Heft in die Hand nehmen,“ hob Joachim Richter, Erster Vorsitzender der Briloner Bauhandwerker, in seiner Laudatio an die jungen Gesellen im Handwerk hervor: „Wo immer Sie Ihr beruflicher Weg hinführt, seien Sie sich Ihrer guten Ausbildung bewusst und bleiben Sie gute Botschafter des Handwerks.“ Bereits zum vierten Mal wurde der Preis der Briloner Bauhandwerker an junge Nachwuchskräfte im Briloner Bauhandwerk vergeben, die sich durch Fleiß und besondere Leistungen bei ihren Abschlussprüfungen ausgezeichnet haben.

Die Schirmherrschaft hatte Bürgermeister Dr. Christof Bartsch, selbst Mitglied der Jury. Gemeinsam mit den weiteren Jurymitgliedern Joachim Richter, Thomas Kaefer von den Briloner Bauhandwerkern sowie seitens der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten Josef Brücher und Heinz Rummel wurden die drei besten neuen Gesellen des Briloner Handwerks am Mittwochabend ausgezeichnet. Gestiftet wird der Preis von der Volksbank und dem Gewerbeverein-Fachausschuss „Briloner Bauhandwerker“.

Die Preisträger sind hochmotivierte und fachlich bestens ausgebildete Nachwuchskräfte, die ihre Ausbildung im Jahr 2014 mit der Gesellenprüfung abgeschlossen haben. Voraussetzung zur Teilnahme ist, dass die Auszubildenden aus Brilon sind oder sich ihr Ausbildungsbetrieb in Brilon befindet.

„Sie sind die Multitalente von morgen,“ wies Richter den Weg und hob hervor: „Wer heute noch das klassische Handwerk vor Augen hat, wird sich beim Betrachten der Realität die Augen reiben. Neben dem handwerklichen Geschick zählen die Kundenbetreuung und das Marketing zu den vielen neuen Handlungsfeldern im Handwerk.“

Den dritten Preis, dotiert mit 200 Euro, erhielt Mario Aniol aus Brilon, der bei der Firma Hermann Becker eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klima absolviert hat. Der zweite Preis mit 300 Euro ging an Oliver Sczeponik, ebenfalls aus Brilon, für seine Prüfungsleistungen als Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klima bei der Firma ETS ( ehemals Firma Gebro). Der erste Preis ging erstmalig an eine junge Handwerkerin. Kim Dana Wagner aus Olsberg, die mit ihren Prüfungsergebnissen zur Malerin und Lackiererin die Jury überzeugte. Ausbildungsbetrieb war die Firma Rüther Home Design in Brilon. Neben dem Scheck über 500 Euro erhielt sie aus den Händen der Jury den Wanderpokal, eine künstlerisch gestaltete Steele mit Motiven aus Handwerk und Bezug zu Brilon.

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