Aus Jugendeinrichtung abgehauen

Mit Hubschrauber gesucht: Drei vermisste Kinder nach zwei Tagen wieder aufgetaucht

Neuer Polizeihubschrauber
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Symbolfoto

Aufatmen im Haus Bullerbü: Drei Kinder aus der Jugendhilfeeinrichtung in Brilon-Alme, die vermisst wurden, sind wieder aufgetaucht. Sie waren am Dienstag nach einem Streit abgehauen.

Brilon-Alme - Wie die Polizei am Freitag mitteilte, seien die drei Ausreißer am Donnerstagmorgen gefunden worden. Die Kinder im Alter von elf und 13 Jahren seien nun zurück im Haus Bullerbü, einer Intensivgruppe für Kinder und zwischen sieben und zwölf Jahren in Brilon-Alme.

Damit, dass sie am Dienstag nach einem Streit aus der Einrichtung abgehauen waren, hatten die drei für ordentlich Aufsehen gesorgt. Nachdem die Kinder bei der Polizei als vermisst gemeldet wurden, habe es kurz darauf Hinweise auf ihren möglichen Aufenthaltsort gegeben, wie Polizeisprecher Sebastian Held gegenüber dem SauerlandKurier erklärte.

Brilon-Alme: Vermisste Kinder in Jugendwohnheim gefunden

Daraufhin sei auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt worden, um die drei Ausreißer zu suchen - allerdings ohne Erfolg. Die Polizei habe aber in den vergangenen Tagen weiter nach den Kindern gesucht. „Wir haben Bezugspersonen kontaktiert und mögliche Anlaufadressen aufgesucht“, berichtete Held. Der Aufenthaltsort der Elf- und 13-Jährigen blieb aber zunächst unbekannt.

Bis Donnerstag: Am Morgen fand die Polizei die drei Kinder in einem Jugendwohnheim im Drübelweg in Brilon - ganz in der Nähe der dortigen Polizeiwache. Wie die Polizei berichtete, hätten die Ausreißer sich Zugang zu dem momentan nicht bewohnten Gebäude verschafft und sich danach überwiegend dort aufgehalten.

Eine weitere vermisste Person ist noch nicht wieder aufgrtaucht: Die 55-jährige Zureya H. aus Brüggen im Kreis Viersen verschwand vor knapp vier Wochen, Hinweise führen ins Sauerland.

Die Polizei setzte auch in weiteren Fällen zuletzt Hubschrauber ein: In Wenden hatte sich ein Auto auf der Flucht vor der Polizei überschlagen, die Insassen waren daraufhin zu Fuß geflüchtet. Auch ein 36-Jähriger hatte in Winterberg die Beine in die Hand genommen, nachdem er betrunken einen Unfall gebaut hatte.

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