Geschichtsstammtisch zeigt Strukturwandel in Brilon auf

Brilon-Bauern-Bütterkes

Ein Themenabend befasst sich im Museum Haus Hövener mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft in Brilon um 1960 und deren Auswirkungen auf das Stadtbild.

Zum Stadtgeschichtsstammtisch laden das Museum Haus Hövener, der Briloner Heimatbund – Semper Idem und der Förderverein des Museums gemeinsam für Donnerstag, 6. Februar, um 19.30 Uhr in das Museum ein.

Dr. Peter Karl Becker beleuchtet in einem Vortrag die Agrarverfassung im Hinblick auf die Agrarstruktur und den Strukturwandel in Brilon der 50er-/60er-Jahre. Zu der Veranstaltung gibt es für einen Monat lang eine Fotoausstellung. Außerdem wird täglich (außer montags) zwischen 11 und 17 Uhr im selben Zeitraum ein Film in Endlosschleife aus dem Jahre 1960 gezeigt. Hier geht es um den aufstrebenden Gewerbe- und Industriestandort Brilon mit Firmen wie Nolte-Möbel, Parkett-Henning oder Dominit.

Gleichzeitig geht es um die wachsende Bedeutung Brilons als Fremdenverkehrsort. Der Nutzungskonflikt zwischen allen Wirtschaftszweigen wird deutlich, insbesondere der zwischen der zunehmenden Motorisierung und der Landwirtschaft mit den langsam fahrenden Fuhrwerken. Auch die Waldnutzung mit Holzrücken und der Schnadezug des Jahres 1964 (vor 50 Jahren) werden gezeigt. An dem Abend läuft der Film um 18.30 Uhr.

In den Sonderausstellungsräumen des Museums gibt es eine passende Fotoausstellung von Alfons Hohmann (Nehden). Die Fotos verdeutlichen den Strukturwandel in der Landwirtschaft. Weitere Fotos aus den Archiven von Magnus Müller + und Bernhard Sommer zeigen, wie es in der Stadt Brilon um die Zeit aussah.

An dem Abend gibt es Schmalzbütterkes nach Jakobis Art und kalte Getränke aus dem Stamm. Der Eintritt ist frei.

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