Reise nach Russland

Brilon nimmt an der Herbstsitzung der Hansekommission in Pskov teil

Bürgermeister Dr. Christof Bartsch überreicht Iwan Zezerski, Bürgermeister der russischen Hansestadt Pskov, einen Hansetagsschal und lädt nach Brilon ein.

Brilon. Bürgermeister Dr. Christof Bartsch und Ute Hachmann, Projektleiterin der „Internationalen Hansetage 2020 in Brilon“, reisten jetzt zur Sitzung der Kommission des Internationalen Hansebundes nach Pskov, Russland. Die 200.000 Einwohner zählende Stadt liegt circa 300 Kilometer südlich von Sankt Petersburg und wird 2019 Ausrichterin der 39. Internationalen Hansetage sein.

Im Herbst des Vorjahres bereist die Hansekommission immer die ausrichtende Stadt und lässt sich das Programm, die Veranstaltungsorte und Kooperationspartner ausführlich vorstellen. In den Aufgabenbereich dieser Kommission fällt unter anderem die Vorbereitung der Hansetage, die Gestaltung und Weiterentwicklung der Politik des großen freiwilligen Städtebundes „Hanse“. Die Hansestädte aus den jeweiligen Ländern wählen eine ihrer Hansestädte, die sie in der Kommission vertritt. Deutschland hat aufgrund der großen Anzahl von Hansestädten fünf Sitze in der Kommission. Darüber hinaus sind in der Kommission die Länder Belgien, England, Estland, Finnland, Frankreich, Island, Lettland, Litauen, Niederlande, Norwegen, Polen, Rep. Belarus, Russland, Schottland und Schweden mit je einem Sitz vertreten.

Brilon wird im nächsten Jahr im besonderen Fokus der Hanse-Gemeinschaft stehen. Zum einen gehört es zu den hanseatischen Verpflichtungen, dass die Stadt bei den Internationalen Hansetagen 2019 in Pskov einen Empfang ausrichten wird und ihr Programm 2020 vorstellen muss.

Zum anderen wird Brilon im Herbst 2019 Gastgeberin der Sitzung der Kommission des internationalen Hansebundes sein. Dann kommen die Vertreter aus 16 hanseatischen Ländern nach Brilon, um sich über den aktuellen Planungsstand zu informieren.

Während des zweitägigen Aufenthaltes in der russischen Stadt nutzten Bürgermeister Dr. Bartsch und Ute Hachmann die Gelegenheit, die internationale Gemeinschaft persönlich nach Brilon einzuladen. Darüber hinaus konnten sie gemeinsam mit dem russischen Organisationsteam Räumlichkeiten und weitere Details für den „Brilon-Empfang“ klären. „Brilon ist ein starker Partner in dieser internationalen Gemeinschaft. Wir erfahren große Wertschätzung und wurden großartig aufgenommen. Länderbarrieren und EU-Grenzen kennt die Hansegemeinde nicht. Das macht sie so stark“, so Bürgermeister Dr. Bartsch in seinem Fazit.

Der internationale Hansebund der Neuzeit hat sich 1980 in Zwolle gegründet. 192 Städte aus 16 europäischen Ländern arbeiten gemeinsam an einem friedlichen Europa über Ländergrenzen hinaus. Brilon wird 2020 Ausrichterin der 40. Internationalen Hansetage der Neuzeit sein.

Weitere Informationen unter www.hanse.org und www.hansetagebrilon.de.

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