Ausblick auf das Jahr 2020 - Meilenstein in der Stadtgeschichte

Brilon startet mit Neujahrsempfang ins Jubiläumsjahr

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Bürgermeister Dr. Christof Bartsch und Hanseorganisatorin Ute Hachmann freuten sich über die Wertschätzung und die Förderung in Höhe von 100.000 Euro – überreicht von LWL-Direktor Matthias Löb.

Brilon - Der Neujahrsempfang der Stadt Brilon stand neben dem Ausblick auf das Jahr 2020, das als Meilenstein in die Stadtgeschichte eingehen wird, auch im Zeichen einer Rückschau auf das Vergangene, das die Zukunft mitbestimmt.

Dazu gab es Auszeichnungen an Bürger der Stadt, die durch ihr persönliches Engagement zu diesem Erfolg beigetragen haben. Denn genau dieser Wille, etwas für die Heimatstadt zu leisten, ist der Garant, dass es im anstehenden Jubiläumsjahr als auch in der weiteren Zukunft mit Brilon erfolgreich vorangeht. Wie breitbandig diese Erfolgsstory sich auch aufstellt, so sind es immer Menschen, die dahinterstehen. Sei es in der Wirtschaft und dem Handwerk, die durch innovative Herangehensweisen und damit verbundenem Erfolg der Stadt eine stetig steigende Steuerkraft zu Teil werden lassen oder die Dienstleister, insbesondere im pflegerischen Bereich, bei Menschen mit Behinderungen und der immer älter werden Generationen (in Brilon gibt es derzeit sieben Einhundertjährige), ein beispielhaftes Miteinander ermöglichen. 

Volles Haus in der Schützenhalle: Viele Briloner Bürger folgten der Einladung zum Neujahrsempfang im Jubiläumsjahr.

„Botschafter Brilons“ ausgezeichnet

Musik, Sport, Ehrenamt im Schützenwesen, der Heimatgeschichte und Pflege von Beziehungen zu Partnerstädten – all das trägt dazu bei, Brilon auch nach außen positiv zu repräsentieren. Dafür dankte Bürgermeister Dr. Christof Bartsch allen, die dazu beigetragen haben und zeichnete beim Neujahrsempfang die „Botschafter Brilons“ mit viel Lob für das Geleistete aus. Dabei unterstrich der Bürgermeister: „Geehrt werden heute wieder Menschen, die Brilon Gutes tun. Es ist natürlich wie immer nur repräsentativ für die vielen. Wir sind ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort im Grünen, an dem es sich gut leben lässt und damit ein wichtiger Punkt in Zeiten der Fachkräftegewinnung. Arbeiten und Leben an einem Ort, an dem man sich wohlfühlt. Mit einer Arbeitslosenquote von gerade einmal 2,6 Prozent und mit einem Abbau von 15 Millionen Euro Schulden in fünf Jahren aus dem städtischen Haushalt sind wir auf dem richtigen Weg. Wir stehen in der Verantwortung für die nächste Generationen und die müssen wir einhalten. Lassen Sie uns die Zukunft in die Hand nehmen und dabei Heimat erleben. All das, was erreicht worden ist, muss Tag für Tag erarbeitet werden.“ 

Herausforderungen der Zukunft

Dass auch Brilon mit Herausforderungen zu kämpfen hat, ließ Dr. Bartsch nicht unerwähnt. So habe das Krankenhaus systematische Strickfehler, an denen zu arbeiten ist. „Wir brauchen unser Krankenhaus in unserer Stadt und wir arbeiten mit aller Kraft daran, dies wieder in geordnete Bahnen zu lenken“, bekräftigte der Bürgermeister die Herausforderung und brachte dann das weitere Sorgenkind auf das Tapet – der Briloner Stadtwald. „Alle, die durch unseren Wald gehen, treibt es die Tränen in die Augen“, mahnte Dr. Bartsch. „Es bilden sich Waldbilder ab, die wir nicht wollen, aber mit denen wir leben müssen. Gleichwohl heißt es dagegen anzukämpfen. Ich wünsche unserem Forstamtsleiter Dr. Gerrit Bub dabei eine gute Hand und ein gutes Gelingen. Als feste Einnahmequelle für den städtischen Haushalt – wie in den vergangenen Jahrzehnten – können wir nicht mehr bauen.“ 

Förderbescheid über 100.000 Euro für Hansetage

Bauen kann hingegen die Stadt Brilon auf das Engagement seiner Bürger. Das zeigt die bemerkenswerte Bereitschaft, sich zum 800-jährigen Stadtjubiläum als auch für die 40. internationalen Hansetage persönlich einzusetzen und damit dem Slogan „Brilon – Hanse – Handgemacht“ gerecht zu werden. Das ist auch bis weit über die Stadtgrenzen bekannt geworden und so gab es aus den Händen vom Münsteraner LWL-Direktor Matthias Löb einen Förderbescheid über 100.000 Euro zur Unterstützung dieser besonderen Aktion. „Von den 100 Hansestädte seit der Neugründung der Hanse sind die Hälfte davon aus Westfalen. Dieses Projekt hat Bezug zu Westfalen und mit Westfalen. Das passt genau in unser Konzept, denn es beinhaltet ganz beträchtliche Qualitäten“, hob der Vorsitzende der Kulturstiftung, Matthias Löb, hervor. „Hier in Brilon wird aktiv von Bürgern sowie Firmen die Ausrichtung der Hansetage gestaltet und mitgetragen. Damit ist Brilon ein ausgezeichneter Botschafter für Westfalen.“ Zurecht stolz nahm Bürgermeister Dr. Bartsch gemeinsam mit der Organisationsleiterin Ute Hachmann den Förderbescheid entgegen und merkte dankend an: „Dies ist ein großes Zeichen von Wertschätzung. Die Summe wird für die Hansetage eine gute Verwendung finden. Es hilft jeder Euro, aber ganz besonders jede helfende Hand.“

Neujahrsempfang der Stadt Brilon

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