1. SauerlandKurier
  2. HSK
  3. Brilon

Briloner Schüler organisieren gemeinsames Schulhofprojekt

Erstellt:

Von: Claudia Metten

Kommentare

Die Festival-AG des Briloner Gymnasiums Petrinum arbeitet seit Anfang April am Konzept für ihr eigenes Festival. Foto: Claudia Metten
Die Festival-AG des Briloner Gymnasiums Petrinum arbeitet seit Anfang April am Konzept für ihr eigenes Festival. © Claudia Metten

Brilon. Ein buntes Festival mit vielen Aktionen und für mehr Nachhaltigkeit und Toleranz plant die Festival-AG des Briloner Gymnasiums Petrinum am Mittwoch, 11. Juli, in der Zeit von 10.30 bis 13.30 Uhr.

Unter dem Motto „Kunterbunt“ initiieren die Jungen und Mädchen der freiwilligen Arbeitsgemeinschaft gemeinsam mit dem Verein „Ensible“ als Stützpunkt für Jugendkultur in Nordrhein-Westfalen und der Leader-Region Hochsauerland ein Festival-Projekt, das Impulse setzen soll, um weitere Projekte anzugehen. „Die Aktion ist total cool. Wir sehen jetzt erstmal, was für eine Arbeit hinter so einer Projektentwicklung steckt. Es ist toll, dass die Schule uns unterstützt und ausprobieren lässt“, freut sich die 17-jährige Maximiliane Vaessen aus der Q1 auf das kommende Jugendfestival.

Auftritte der Bands „One Tape“ und „Rustikarl“, ein Beatbox-Workshop mit „Lino“, der neue Impulse bringen soll, als auch der kunterbunte Musikmix von DJ Blacksmith sollen nicht nur Freude und Spaß bereiten, sondern auch dazu anleiten, die schulische Umwelt weiter zu gestalten.

„Hier werden viele Potenziale geweckt“

„Das ist eine außergewöhnliche AG. So etwas hat es zuvor an dieser Schule noch nie gegeben. Wir dürfen ganz selbstständig arbeiten und haben auch das Motto für das Festival selbst gewählt“, so Ria Schmitz aus der Q1. „Ein Festival mit einer Message, ein Festival, das verbindet (1200 Schüler aus den weiterführenden Briloner Schulen sind dazu eingeladen), das die Kreativität fördert und Lust auf etwas Neues weckt.“

Unter der Leitung von Yao Houphouet des Schmallenberger Vereins „Ensible“ treffen sich die Gymnasiasten der Klassen Q1 und EF im Alter von 16 bis 18 Jahren seit Anfang April jeden Montag in der Zeit von 15.30 bis 17 Uhr, um das außergewöhnliche Schulhofprojekt zu entwickeln und damit gleichzeitig das Gymnasium langfristig als Kulturstandort der Zukunft zu stärken. Einhellig ist die Meinung der Initiatoren: „Das wird das größte Festival mit Anspruch, Wert und Nachhaltigkeit. Hier werden viele Potenziale geweckt. Der Unterschied zu anderen Festivals besteht darin, dass alles kunterbunt ist und alle Schulen zusammen Spaß haben werden. Die Hautfarbe, unterschiedliche Religionen und Kulturen oder auch Behinderungen sind völlig egal.“

Nicht nur in Brilon beteiligen sich die Schüler am EU-Projekt Jugendkultur HSK. Auch die Jugendlichen der Sekundarschule Olsberg, des Carolus-Magnus-Gymnasiums Marsberg, der Sekundarschule Medebach sowie des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Winterberg gestalten ihr eigenes Festival auf dem Schulhof.

Auch interessant

Kommentare