Pokal verteidigt

Damen des SV Thülen gewinnen Hallen-Kreismeisterschaft

Nach dem Sieg im Endspiel war die Freude bei den Damen des SV Thülen groß.

Brilon. Im Sportzentrum „Zur Jakobuslinde“ haben die Damen die Hallen-Kreismeisterschaft im Fußball ausgetragen. In zwei Gruppen kämpften jeweils sechs Mannschaften um die beiden ersten Plätze. Diese bedeuteten die Qualifizierung für die Halbfinalspiele.

Das Teilnehmerfeld bestand aus insgesamt zwölf Teams. Elf davon gehen in der heimischen HSK-Kreisliga auf Tore- und Punktejagd. Als einzige überkreislich spielende Mannschaft war der Landesligist vom SV Thülen am Start. Der haushohe Favorit konnte schon im Vorjahr den Pott an den Thülener Scheid holen. Den galt es nun erfolgreich zu verteidigen.

Der Anfang wurde in den fünf Gruppenspielen gemacht. Diese konnten die Mannschaft von Trainer Frederik Leikop allesamt deutlich gewinnen.

Hier die Spiele im Einzelnen:

SV Thülen – TuS Medebach 8:0 Tore: Anna Hammerschmidt (3), Carolin Lingenauber (2), Maja Waßmann (2) und Anna Korsinski

SV Thülen – SuS Reiste 3:0 Tore: Anna Hammerschmidt (2) und Jessica Krefeld

SV Thülen – FC Remblinghausen 3:0 Tore: Anna Hammerschmidt (2) und Victoria Rollmann

FC Fleckenberg/Grafschaft – SV Thülen 0:3 Tore: Maja Waßmann (2) und Jessica Krefeld

SG Nuhnetal/Züschen – SV Thülen 0:8 Tore: Anna Hammerschmidt (3), Jessica Krefeld (2), Maja Waßmann (2) und Carolin Lingenauber

Mit einem Torverhältnis von 25:0 und 15 Punkten aus fünf Partien belegte der SVT den ersten Platz in Gruppe A.

Im ersten Halbfinalspiel trafen dann der Favorit aus Thülen und der Zweite der Gruppe B – der SV Oberschledorn/Grafschaft – aufeinander. Auch hier ließen die SVT-Kickerinnen nichts anbrennen. Nach Toren von Maja Waßmann (3) sowie einem Eigentor des SV Oberschledorn/Grafschaft konnte sich der SVT mit einem ungefährdeten 4:0 für das Finale qualifizieren.

Das zweite Halbfinalspiel war dagegen etwas spannender. Der FC Ostwig/Nuttlar behielt mit einem knappen 2:1-Sieg gegen den SuS Reiste die Oberhand.

Beim Spiel um Platz drei konnte sich dann der SuS Reiste gegen den SV Oberschledorn/Grafschaft deutlich mit 3:0 durchsetzen.

Das Endspiel zwischen dem SV Thülen und dem FC Ostwig/Nuttlar hätte dramatischer nicht sein können. Durch zwei Unachtsamkeiten konnte der Kreisligist frühzeitig mit 2:0 in Führung gehen. Zum ersten Mal im Turnier musste Thülens Torfrau Nicole Arning hinter sich greifen. Trotz des frühen und vor allem ungewohnten Rückstands wurde die Mannschaft von Trainer Frederik Leikop nicht hektisch. Erst konnte Jessica Krefeld auf 2:1 verkürzen. Den Ausgleichstreffer zum 2:2 erzielte dann die bärenstarke Maja Waßmann – im Übrigen mit dem einzigen Kopfballtreffer in dem Turnier. Nach dem Schlusspfiff ging es dann zum Neun-Meter-Schießen. Hier wurde der Landesligist seiner Favoritenrolle gerecht. Vorher war es ein Spiel auf Augenhöhe.

Spielführerin Anna Hammerschmidt, Victoria Rollmann und auch Carolin Lingenauber verwandelten sicher, während der FC Ostwig/Nuttlar mit einem Fehlschuss das Nachsehen hatte.

Nach dem spannenden Finale war die Freude über den erneuten Titelgewinn bei dem Thülener Anhang riesengroß. In der Vergangenheit war es meistens nicht so spannend und oft eine klare Angelegenheit. Daher spricht der SV Thülen ein Kompliment an den Kreisligisten FC Ostwig/Nuttlar aus, der dem Titelverteidiger lange Zeit sehr gut Paroli geboten hat.

Trainer Frederik Leikop war nach der Partie erleichtert, dass die Mission Titelverteidigung geglückt ist: „Nach nur zwei Trainingseinheiten in der Thülener Turnhalle lief sicherlich noch nicht alles wie am Schnürchen. Aber neben einem überaus deutlichen Torverhältnis von 31:2 konnten die SVT-Damen ihren zahlreich mitgereisten Fans einiges bieten. Auch gelang ihnen mit den beiden 8:0 die höchsten Siege in dem Turnier.“ Nun gilt die volle Konzentration auf die Vorrunde der Hallen-Westfalenmeisterschaft, die für Sonntag, 10. Februar, auf dem Programm steht.

Für den SV Thülen spielten in diesem Jahr bei den Hallen-Kreismeisterschaften in Brilon folgende Spielerinnen: Nicole Arning, Anna Korsinski, Victoria Rollmann, Neele Dietrich, Luisa Becker, Carolin Lingenauber, Anna Hammerschmidt, Jessica Krefeld und Maja Waßmann

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