Plattform bietet gesellschaftliche Teilhabe

Ergebnisse der Brialog-Umfragen zur Stadtbibliothek und zum öffentlichen WLAN stehen fest 

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Brilon. In Brilon möchte man die Bürger „mitnehmen“. Der „Brialog“ (www.brialog.de) ist eine Plattform für alle, die in Brilon leben und/oder arbeiten und sich in das politische und gesellschaftliche Geschehen der Stadt einbringen möchten.

Gerne wird der Brialog zur Einholung von Stimmungsbildern genutzt. Zweck und Aktivitäten dürfen und sollen aber nicht mit denjenigen in den sozialen Netzwerken verglichen werden. Zudem wird über den Brialog in bestimmten Abständen auch mit einem Newsletter über Neues aus dem Rathaus, der Kommunalpolitik und Brilon allgemein informiert. 

Im März hatte die Stadtbibliothek Brilon unter dem Motto „Mehr drin als draußen dran steht“ über das Bürgerportal Brialog und vor Ort eine Umfrage zur Namensänderung gestartet. Die überwiegende Mehrheit der knapp 200 Befragten sprach sich dafür aus, den Namen „Stadtbibliothek“ zu behalten (online über Brialog 73 Prozent, vor Ort-Befragung in der Bibliothek 61 Prozent). Zahlreiche Teilnehmer nutzten die Kommentarfunktion. Hilfreiche Hinweise zum Service und zur Internetseite sowie Ideen für einen Namenszusatz haben die Bibliothek erreicht. Die Bibliothek wird ihren Namen nicht ändern, sie denkt aber über einen Namenszusatz nach. Eine Entscheidung darüber fällt im Laufe der nächsten Monate. 

Öffentlicher WLAN –Zugang bejaht 

Eine weitere Brialog-Umfrage wurde zum Thema „Kostenfreies WLAN an Orten des öffentlichen Lebens“ durchgeführt. Frei zugängliches, kostenlos bereitgestelltes WLAN an Orten des öffentlichen Lebens: Notwendig und wünschenswert oder nicht? Diese Frage wurde durch die MITmachBÜRGER zwar mehrheitlich deutlich bejaht, einzelne Aspekte wurden aber auch sehr kontrovers diskutiert, beispielsweise ob die Einrichtung kostenfreier WLAN-Zugangspunkte überhaupt Aufgabe der Kommune sein sollte oder ob Kosten und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis stehen. Neben der Nennung vieler potentieller Örtlichkeiten wurde zudem deutlich zum Ausdruck gebracht, dass das Thema nicht nur für die Kernstadt, sondern natürlich auch für die Ortsteile von Interesse ist. 

Im Nachgang gilt es nunmehr, den gelieferten Input auszuwerten. Darauf aufbauend ergeben sich bereits jetzt Ansatzpunkte für verschiedene mögliche Umsetzungsszenarien. Es wird zunächst Aufgabe der Verwaltung sein, diese Szenarien entsprechend umfassend zu beleuchten, um konkrete Ansätze für eine mögliche Umsetzung zu entwickeln. Das Projekt im Brialog hat hierfür wertvolle Beiträge geliefert, die nunmehr im weiteren Prozess mit berücksichtigt werden. Menschen, die in Brilon leben oder arbeiten, können ebenfalls MITmachBÜRGER werden. 

Alle notwendigen Informationen sind unter www.brialog.de zu finden.

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