„Digitalisierung zahlt sich aus“

Erste digitale Vertreterversammlung der Volksbank mit positiver Bilanz

Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten Vertreterversammlung Vorstand Lütteken Wolff
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Blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019: Karl-Udo Lütteken und Thorsten Wolff (v.l.), Vorstände der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten.

Die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten blickt in ihrer ersten digitalen Vertreterversammlung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 mit positiver Bilanz zurück.

Brilon – Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Volksbank ihre jährliche Vertreterversammlung erstmals in der Geschichte im eigenen digitalen Netzwerk für Mitglieder durchgeführt hat. „Mit unserer digitalen Vertreterversammlung konnten wir garantieren, dass unsere Vertreter die Chance bekamen, an der diesjährigen Versammlung teilzunehmen – und das trotz Corona-Pandemie“, betonte Karl-Udo Lütteken, Vorstand der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten.

Nicht nur in dieser besonderen Zeit sind Zusammenhalt und die Pflege von engen Kundenbeziehungen wichtige Werte einer Genossenschaftsbank. Und die Entwicklung spricht für sich: Zum 31. Dezember 2019 waren 57 Prozent der Kunden – das heißt mehr als jeder zweite Kunde – Eigentümer der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten. Damit kann sich die Volksbank eine der mitgliederstärksten Genossenschaftsbanken in der Region nennen.

Dividende ausgeschüttet

Auch die Bilanz 2019 fiel positiv aus: Die Bilanzsumme stieg um 4,1 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro. Gemessen an der Bilanzsumme belegte die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten zum 31. Dezember 2019 damit Rang 140 von 839 Kreditgenossenschaften. Das Kundenkreditgeschäft hat seine positive und stabile Aufwärtsentwicklung der letzten Jahre fortgesetzt. Die Kundenforderungen erhöhten sich, insbesondere durch Baufinanzierungen und Unternehmensfinanzierungen, um 3,9 Prozent auf nunmehr rund 1,3 Mrd. Euro.

Die Ertragslage für das Jahr hat sich bei der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten überplanmäßig entwickelt. Der Zinsüberschuss erhöhte sich um 1,2 Prozent auf 31,3 Mio. Euro. Der Anstieg resultiert vor allem aus der Reduzierung der Zinsaufwendungen sowie dem Kreditwachstum. Die Zinsmarge hat sich jedoch, insbesondere getrieben durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld, weiter reduziert. Der Provisionsüberschuss stieg um 7,7 Prozent auf 13,3 Mio. Euro. Vor allem das gute Wertpapier- und Depotgeschäft haben zu diesem Anstieg geführt. Damit zeigt sich auch das hohe Vertrauen der Kunden in ihre regionale Genossenschaftsbank.

Die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten ist aufgrund ihres Jahresergebnisses 2019 in der Lage, eine angemessene Dividende auszuschütten. Um das erfolgreiche Jahr 2019 zu honorieren, aber gleichzeitig auch den von der Aufsicht geforderten Vorgaben einer maßvollen Ausschüttungspolitik Rechnung zu tragen, wurde auf der Vertreterversammlung eine Dividendenzahlung in Höhe von 2 Prozent beschlossen.

Jetzt während der Corona-Pandemie zahlt es sich aus, dass die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten dem Thema „Digitalisierung“ bereits vor einigen Jahren und damit frühzeitig eine hohe Priorität zugeordnet hat. Neben dem bereits etablierten Kunden-Dialog-Center mit angeschlossenem Business-Center bietet die Volksbank ihren Kunden zum Beispiel digitale Kreditkarten, diverse Online-Services, die Kommunikation per Chat oder die Video-Beratung an.

Gerade letzteres hat sich in der Krise als besonders wertvoll erwiesen, um trotz „Lockdown“ mit den Mitgliedern und Kunden in Verbindung zu bleiben und ihnen weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. So zeigt sich, Nähe geht auch mit Abstand. Die Volksbank als regionaler und digitaler Lebenspartner ist gut aufgestellt, um auch über neue Kanäle persönliche Beratung zu ermöglichen.

Für Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler stellt die aktuelle Situation eine besondere wirtschaftliche Belastung dar. Dieser Herausforderung müssen sie sich jedoch nicht allein stellen. Als regionale Genossenschaftsbank sieht sich die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten in der Pflicht, den Unternehmen unterstützend zur Seite zu stehen, finanzielle Engpässe zu überbrücken und über die aktuellen Fördermaßnahmen und Liquiditätshilfen aufzuklären.

So wählte die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten bereits im Frühjahr dieses Jahres – unmittelbar nach Bekanntgabe der Fördermöglichkeiten durch die Bundesregierung – den digitalen Weg und führte diverse Webinare zur praktischen Beantragung von Corona-Hilfskrediten durch, zu denen sich insgesamt 250 Unternehmerinnen und Unternehmer angemeldet haben.

Damit sieht sich die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten weiterhin als verlässlicher Partner des Mittelstandes – in guten Zeiten, wie auch in Krisenzeiten.

Gut für die Zukunft aufgestellt

Weiterhin betonte der Vorstand, dass es nicht die FinTechs waren, die die Bargeld- und Kreditversorgung einschließlich Durchleitung der KfW-Programme garantiert haben – es waren die Banken in der Region. Die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten nimmt in ihrem Geschäftsgebiet in Verbindung mit der KfW-Förderbank eine zentrale Rolle bei der Krisenbewältigung ein.

Grundsätzlich hat sich der Transformationsdruck für alle Banken deutlich erhöht. Die Herausforderungen von dauerhaftem Niedrigzins, Digitalisierung, Demographie und Regulatorik bleiben bestehen. Die finalen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht greifbar. Für die Zukunftsfähigkeit ist es daher wichtiger denn je, sich rechtzeitig auf mögliche Entwicklungen einzustellen und die Initiativen zu beschleunigen, die die Bank am besten positionieren können:

  • Digital sein ist nicht länger nur eine Option, sondern ein Muss.
  • Veränderungen und strukturelle Anpassungen sind fortlaufend notwendig.
  • Innovation ist keine Möglichkeit, sondern eine Notwendigkeit.
  • Mobiles Arbeiten wird zunehmen und muss frühzeitig organisiert werden.
  • Persönliche Weiterentwicklung sichert die Beschäftigungsfähigkeit.

Für die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten ist klar, dass die Zeiten sich rasant und stetig verändern. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und die Digitalisierung frühzeitig als Chance und nicht als Bedrohung bewertet“, betonte Vorstand Thorsten Wolff abschließend. Damit sieht sich die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten gut für die Herausforderungen der Zukunft aufgestellt.

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