„Künstlerische Intervention"

Essener Künstlerin stellt ihr Werk „Source“ auf Vernissage in Alme vor

Die Essener Künstlerin Anne Berlit mit Handwerkern des Verkehrsvereins Alme beim Vorgespräch.

Alme - Durch zahlreiche Kontakte und die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren zwischen den Akteuren des Netzwerkes „Wege zum Leben. In Südwestfalen“ und der Alme AG, einer Abteilung des Verkehrsvereins Alme, ist es gelungen im „Spirituellen Sommer 2019“ die Essener Künstlerin Anne Berlit mit ihrem Werk „Source“ nach Alme zu holen und dank einiger Sponsoren umsetzen.

Die Männer des Verkehrsvereins Alme sind seit einigen Wochen dabei, anstelle des bisherigen Tretbeckens am Almer Entenstall die vorbereitenden Arbeiten für die Erstellung eines Kunstwerks durch die Essener Künstlerin Anne Berlit durchzuführen. Gemeinsam mit der Künstlerin wird dann zum Abschluss die Installation aufgebaut. 

Source (Quelle) – „eine künstlerische Intervention“ so nennt Anne Berlit ihr Kunstwerk. Diese Installation lenkt den Blick auf eine landesweit herausragende Wasser- und Naturlandschaft: das Einzugsgebiet der Alme-Quellen. In Alme trifft unterirdisch fließendes Wasser auf wasserundurchlässiges Schiefergestein und tritt in Form von 104 Überlaufquellen an die Oberfläche. Die Installation Source – etwas entfernt davon in der Nähe der Kirche gelegen – macht dieses Quellerlebnis erfahrbar. Pumpen führen das Wasser der Alme leise quellend auf eine ebene, dunkelgrau bis schwarz leuchtende Schieferbruchfläche. Im Sommer wird die Fläche von der Sonne erwärmt und man kann sich am äußeren Rand hinsetzen oder hinlegen, die Quellatmosphäre genießen und sich dabei zu einer inneren Reise inspirieren lassen. In der Dämmerung und in der Nacht verstärken Lichtstrahler das Erlebnis und verweisen auf diesen besonderen Ort. 

Mit einer Vernissage am Mittwoch, 19. Juni, wird um 18 Uhr das Projekt am Almer Entenstall mit einem Künstlergespräch zwischen Katharina Lökenhoff (Künstlerin und Kunstpädagogin) und Anne Berlit vorgestellt. Musikalisch begleitet wird diese Veranstaltung von Franz-Josef Staudinger am Marimbaphon. 

Gleichzeitig können die Gäste auch den am Entenstall beginnenden „Mehrgenerationenweg“ kennenlernen. Die Alme AG realisierte das Projekt mit großzügiger Unterstützung unterschiedlicher Institutionen.

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