Feuer in Mehrfamilienhaus

Feuerwehr mehrere Stunden im Einsatz: Zwei Wohnungen brennen aus

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Brilon - Die Feuerwehr Brilon wurde am Sonntagabend um 21.51 Uhr zu einem Wohnhausbrand „Am Hellenteich“ alarmiert. Zwei Wohnungen brannten fast vollständig aus, das Gebäude ist zum Teil unbewohnbar.

Nach Angaben der Feuerwehr wat in einem Mehrfamilienhaus mit zehn Wohnungen war eine Wohnung im ersten Obergeschoss in Brand geraten: „Das Feuer griff über den Balkon auf das Dachgeschoss und die dortige Wohnung über.“ Alle 15 Bewohner konnte das Gebäude rechtzeitig verlassen. Drei Personen wurdenmit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. 

Zwei der Bewohner wurden vom Ordnungsamt Brilon in einer Notunterkunft untergebracht. „Aufgrund der verschachtelten Gebäudestrukturen und durch eine Holzbauweise breitete sich der Brand bis in den Spitzboden aus und konnte dort zunächst nicht wirksam bekämpft werden“, teilt die Feuerwehr weiter mit.

Mit zwei Drehleitern sowie im Innenangriff wurde das Feuer mit einem längeren Schaumeinsatz erst in den frühen Morgenstunden vollständig abgelöscht. Da nur ein Teil des Gebäudes mit Drehleitern erreicht werden konnte, mussten die Einsatzkräfte „mit einem personalintensiven Atemschutzeinsatz im Innern des Gebäudes vorgehen.“ Zur Erkundung wurde ebenfalls eine Drohne eingesetzt.

Nachbar betreut Bewohner 

In Spitzenzeiten waren 70 Einsatzkräfte des Löschzuges Brilon und der Löschgruppen Altenbüren, Hoppecke, Thülen, die Drehleiter des Löschzuges Olsberg, das DRK Brilon sowie die Betreuungseinheit der Malteser im Einsatz. Der Einsatz wurde zunächst um 7.30 Uhr beendet. Am Morgen waren daneben bis 13 Uhr weitere Aufräumarbeiten erforderlich.

„Ein besonderer Dank gilt einem unmittelbaren Anwohner, der zum eine kurzfristig die Betreuung mehrerer Bewohner durchführte und weiter neben einer Garage auch Getränke bereitstellte“, so die Feuerwehr.

Zwei Wohnungen brannten fast vollständig aus, das Gebäude ist zum Teil unbewohnbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.

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