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Fotoausstellung zeigt den Wiederaufbau des Kyrilltores

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„Schwer in Aktion“: Fotograf Manfred Eigner (links) begleitete den Aufbau des neuen Kyrilltores. Die Fotos der verschiedenen Arbeiten sind ab morgen, 22. März, in der Volksbank ausgestellt. Foto: Manfred Eigner
„Schwer in Aktion“: Fotograf Manfred Eigner (links) begleitete den Aufbau des neuen Kyrilltores. Die Fotos der verschiedenen Arbeiten sind ab morgen, 22. März, in der Volksbank ausgestellt. © Manfred Eigner

Brilon. Mit der Einweihung des Kyrilltores am heutigen Mittwoch, 21. März, um 16 Uhr hat das Projekt am Fuße des Bürgerwaldes seinen krönenden Abschluss gefunden. Der Weg, bis es so weit war, kann ab morgen, 22. März, ab 15 Uhr in einer Bilderausstellung in der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten visuell nachvollzogen werden.

In einer einzigartigen Fotostrecke zeigt Manfred Eigner, SauerlandKurier-Mitarbeiter, Fotograf und Mitglied des Briloner Bürgerwaldvereins, die verschiedenen Arbeiten – zum Beispiel das Fällen der imposanten Douglasien am Steilhang des Biebertals und den Transport der überlangen Stämme über die kurvige Hauptstraße von Brilon-Wald nach Petersborn zum Standort des neuen Kyrilltores.

Der Einsatz einer Spezialmaschine, die die 26 Meter langen Baumstämme beim Schälvorgang zeigt, ist ebenso zu sehen wie die Vorbereitungs- und Aufbauarbeiten der Zimmerleute bis zur endgültigen Fertigstellung.

Fokus auf Menschen hinter dem Projekt

Auch wenn Maschinen ein solches Projekt nur ermöglichen, so sind es doch immer Menschen, die dahinter stehen. Besonders sie sind in der Bilderausstellung bei ihrem Einsatz dokumentiert. Anstrengung, angespannte Gesichter, Konzentration und die nach dem Erfolg aufkommende Zufriedenheit sind in dieser Fotostrecke eindrucksvoll dokumentiert. Stundenlange Aufenthalte mit schweißtreibenden An- und Abstiegen im schneebedeckten Steilhang, geduldiges Warten bis der Schwertransport den Weg aus dem Wald bis an die Straße geschafft hat oder die verspätete Schälmaschine, die endlich ihre Arbeit beginnen konnte, aber auch das Glück, den Abbruchbagger zufällig bei seiner Arbeit anzutreffen – alles immer verbunden mit der Suche nach dem besten Motiv.

Aus einem Fundus von über 1000 Bildern hat der Fotograf eine Auswahl der aussagekräftigsten Aufnahmen herausgesucht und im Obergeschoss der Schalterhalle ausgestellt.

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