Franz Schrewe zieht seinen Hut vor "Mäken Mia"

Landrat Dr. Karl Schneider mit der geehrten Maria Morgenroth. Foto: Annette Kappe

Verdienstmedaille für Maria Morgenroth aus Altenbüren

Altenbüren. (ank)

"Ich kann immer wieder nur Danke sagen", so eine sichtlich bewegte Grand-Dame, die sich im Rahmen des ehrenamtlichen Freizeitsports verdient gemacht hat. Maria Morgenroth aus Altenbüren trägt ab sofort die Verdienstmedaille."Bewegung ist das, was sie ihr ganzes Leben geprägt hat", erfuhr man bei der Verleihung der Verdienstmedaille aus der Laudatio von Landrat Dr. Karl Schneider in der Zillerklause. Von "hier nach da" hat sie als Aushilfsfahrerin der Firma Hermes Reisen auf vielen Touren behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Caritas-Werkstätten bewegt. Bewegt hat sie vor allem auch Vieles, was den Sportverein TuS Elmerborg und den Karnevalsverein ausmacht. So gründete sie 1963 die erste Kinderturngruppe, die sie fortan die nächsen 25 Jahre leitete. Daraus resultierte dann auch die erste Funkengarde. Nach eigenen Worten haben Sport, Politik, Kirche und vor allem voran die Familie die Lebensweise der rüstigen Rentnerin aufgebaut. So dankte "Mäken Mia", wie sie liebevolll der Radlinghauser Ortsvorsteher nennt, besonders Apotheker Wilfried Holthaus, der die Anregung zur Verleihung der Medaille gab und Theo Homann, der das ganze Procedere auf den Weg brachte. Zahlreiche Gratulanten aus Politik, Sport und Familie erfuhren von Vorstandstätigkeiten über ganze 35 Jahre im Sportverein. Dort trägt die den heimlichen Titel des "Synonyms für Breitensport" wegen ihres Idealismus den übertragenden olympischen Gedanken. Sie darf sich "DTB-Rückenschulleiterin" nennen, bietet Kurse im Nordic Walking an, erteilt Seniorengymnastik und ist Mitglied der kfd. Das ganze, versteht sich natürlich, ehrenamtlich. Den vollen Schwung und Elan und dafür gibt es durch die Rückendeckung in ihrer Familie, besonders von Ehemann Erwin. Ein Teil der Medaille stehe nach Worten von Bürgermeister Schrewe, auch dem Gatten zu. Er dankte der Bürgerin Brilons für ihr selbstloses Engagement und zitterte Reinhard Mey mit den Worten: "Hätte ich einen Hut, würde ich ihn vor Ihnen ziehen."

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