Etwas Praktisches und Sinnvolles zugleich machen

„Making the invisible visible“: Freiwilligendienstler packt bei Projekt in Mexiko mit an

Freiwilligendienst in Mexiko-Stadt Jakob Joeres
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Wird im Oktober seinen Freiwilligendienst in Mexiko-Stadt antreten: Jakob Joeres (für Vollbild oben rechts klicken).

Tequila, Tacos, Traumstrände – das kommt vielen wohl zuerst in den Sinn, wenn der Name „Mexiko“ fällt. Jakob Joeres aus Alme hat zwar das gleiche Reiseziel wie ein Tourist, der in dem lateinamerikanischen Land Badeurlaub machen oder kulinarische Köstlichkeiten entdecken möchte, doch Erholung steht bei dem 18-Jährigen nicht im Fokus.

Alme/Mexiko – Sein Anliegen ist es, ab dem 1. Oktober mithilfe des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ in Mexiko-Stadt etwas zu bewegen. „Nach meiner theorielastigen Schulzeit möchte ich etwas Praktisches und Sinnvolles zugleich machen, die Welt kennen lernen“, teilt Joeres mit.

Dazu arbeitet er mit der gemeinnützigen Freiwilligenorganisation „Experiment“ zusammen, welche interkulturelle Begegnungen in über 70 Ländern organisiert.

Offenheit, Respekt und Hilfsbereitschaft

Ganz konkret wird er vor Ort das Projekt „Making the invisible visible“ unterstützen. Es arbeitet mit Einwanderern, Indigenen und Jugendlichen. Das Projekt bietet Kindern und Jugendlichen, die in Armut und ohne Zugang zu Bildung leben, eine Anlaufstelle, unterstützt Migranten bei Formalitäten und fördert den Austausch zwischen Migranten und der Bevölkerung. „Wir, die Freiwilligen, engagieren uns im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, indem wir Sportveranstaltungen oder auch Musik- und Kunstworkshops organisieren“, erklärt der 18-Jährige. Ebenso helfen die Freiwilligendienstler bei der Durchführung von Projekten zur Gewalt- und Drogenprävention in Schulen und Gemeinden. „Offenheit, Respekt und Hilfsbereitschaft – das alles sind Eigenschaften, die ich hierfür mitbringe“, zeigt sich der Almer überzeugt. Er ist sich sicher: „Mit dem Freiwilligendienst habe ich den passenden Weg für mich gefunden.“

Warum Mexiko?

Und warum hat er sich ausgerechnet für Mexiko entschieden? „Ich finde das Land super spannend, vor allem auch jetzt während der Corona-Situation. Mexiko ist das Land in Lateinamerika, welches bisher am schnellsten impft. Daher war die Wahrscheinlichkeit hier am höchsten, dass ich ausreisen kann“, erläutert der 18-Jährige. Ein weiterer Vorteil: Die Sprache Spanisch hat er die vergangenenen drei Jahre in der Schule erlernt.

Auf Spenden angewiesen 

Nun gilt es für Jakob Joeres, Spenden für seinen Aufenthalt zu sammeln. 75 Prozent der Programmkosten werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert. Die verbleibenden 25 Prozent, 2.800 Euro, können nur mit Hilfe von Spenden erreicht werden. Joeres freut sich über jeden, der sich bei ihm meldet (Tel. 01 51/ 59 28 08 50, E-Mail jakob.joeres@gmx.de). Interessierte können ihn auch direkt unterstützen – Kontoverbindung: Jakob Joeres, Sparkasse Hochsauerland, IBAN DE74416517700000385294, Verwendung: Trägerspende für Jakob Joeres.

Weitere Infos

zu „weltwärts“ gibt es unter www.weltwaerts.de. Infos zu „Experiment“ erhalten Interessierte auf der Internetseite www.experiment-ev.de

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