Gefahr: Toter Winkel

Polizeikommissar Markus Jürgens erklärte den Kindern die Gefährlichkeit des toten Winkels.

Fast 30 Kinder der Grundschule Gudenhagen sind dem Aufruf ihrer Lehrerin Annette Seitz, der Polizei und der Verkehrswacht Brilon mit ihren Eltern gefolgt. Der "Tote Winkel" war das Thema. Als Demonstrationsobjekt diente ein 40-Tonnen-Lkw.

Nachdem rechts und links, neben und vor dem Lkw die toten Winkel markiert wurden, erklärte Polizeioberkommissar Markus Jürgens den Kindern die Gefährlichkeit des toten Winkels, den Bereich den der Lkw-Fahrer auch mit seinen fünf Spiegeln nicht einsehen kann. Die Kinder mussten sich auf die neben dem Lkw ausgebreitete Plane stellen und je ein Mitschüler dürfte ins Fahrerhaus und versuchen seine Schulfreunde im Spiegel zu sehen. Ganz erstaunt waren die Kinder, dass das nicht möglich war. Vor dem Lkw konnte sich sogar ein Erwachsener stellen und es war nicht möglich, ihn vom Fahrersitz aus zu sehen. Das verblüffte die interessierten Kinder, aber auch die Eltern mussten zugeben das ihnen das bisher nicht bewusst war. Die größte Gefahr zum Beispiel für Radfahrer geht aber von der rechten Seite des Lkw aus, dort passieren auch die meisten schweren Unfälle. Die unerwartete, tödliche Gefahr droht vom rechten Hinterrad des Lkws. Die Hinterräder kommen beim Abbiegen näher an die Bordsteinkante heran als die Vorderräder.

Sollten andere Gruppen an solch einer Demonstration Interesse haben, können sie sich an die Verkehrssicherheitsberater der Polizei oder die Verkehrswacht in Brilon, Tel.: 0 29 61/13 72, wenden

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