Gegenseitiges Kennenlernen

Schulen und außerschulische Lernorte wollen Netzwerke bilden

+
Empfingen die Vertreiter aus Schulen und außerschulischen Lernorten in der Jugenherberge in Brilon zu einem ersten Austausch (v.l.n.r.): Martina Nolte (Schulamtsdirektorin des Hochsauerlandkreises), Christoph Weiß (NUA-Kampagne „Schule der Zukunft“), Friedel Schumacher (Koordinator „Gemeinsam aktiv im HSK“), Anna Söllig (Regionalzentrum Waldakademie Vosswinkel), Horst Frese (Koordinator „Gemeinsam aktiv im HSK) und Gesche Rademacher (Regionalzentrum Waldakademie Vosswinkel).

Altkreis Brilon. „Es ist uns gelungen, dass Kontakte geknüpft werden konnten und so vielleicht auch ein kleines Netzwerk entstanden ist“, sagte Martina Nolte, Schulamtsdirektorin im Hochsauerland, zum Abschluss eines Treffens zwischen Vertretern aus Schulen, Vereinen, Organisationen und außerschulischen Lernorten im Altkreis Brilon. Hierzu hatte die Landeskampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“, die Waldakademie Vosswinkel und die Koordinatoren des bisherigen Kampagne-Netzwerks „Gemeinsam aktiv im HSK“ Friedel Schumacher und Martina Nolte geladen.

Etwa 50 Personen aus Medebach, Winterberg, Brilon, Olsberg, Bestwig, Marsberg und Hallenberg sind am Mittwoch dem Aufruf gefolgt, um sich zu einem ersten Austausch in der Umwelt I Jugendherberge Brilon zu treffen. „Ich hoffe, dass wir heute so etwas wie Zusammenhalt gespürt haben“, sagte Schumacher gegen Ende des Treffens. „Ich glaube, es ist uns gelungen, dass wir uns gegenseitig bekannt gemacht haben.“

Eines der Hauptmotivationen der Organisatoren war es, dass vor allem Schulen und außerschulische Lernorte im Altkreis Brilon miteinander ins Gespräch kommen und auf diese Weise Kooperationen und Netzwerke entstehen können.

In der rund zweieinhalbstündigen Veranstaltungen in Brilon sollten die Teilnehmer daher auch sehen, welche Möglichkeiten und Aktivitäten in ihrem Ort angeboten werden.

Einigen der Teilnehmer wäre gar nicht klar gewesen, was es alles in ihrem Ort gibt, erklärte Schumacher nach der Veranstaltung. Aus diesem Grund soll beispielsweise die Kommunikation zwischen den Schulen und den außerschulischen Lernorten verbessert werden.

Netzwerk der kurzen Entfernungen

„Wir wollen ein Netzwerk der kurzen Entfernungen schaffen“, erklärte Schumacher. Dies sei nötig, da die Beteiligung von Schulen und außerschulischen Lernorten an der Kampagne „Schule der Zukunft“ so groß geworden sei, dass es ohne kleinere Netzwerke nicht mehr handhabbar sei.

Im HSK nehmen zurzeit 37 Schulen und 29 außerschulische Lernorte an der Kampagne teil, die noch bis 2020 läuft. „Kein anderer Kreis in NRW hat eine so große Beteiligung“, sagte Schumacher weiter. Allein im Altkreis Brilon seien es 18 Schulen und 22 Lernorte. „Jetzt geht es darum, dass die Städte mit ihren Schulen kleine Netzwerke bilden“, so Schumacher. Das Treffen solle daher die Basis dafür legen.

„Ziel der Kampagne ist es das Thema Nachhaltigkeit an die Schulen zu bringen“, erklärte Christoph Weiß von der NUA-Kampagne „Schule der Zukunft.

Mit der Kampagne soll vor allem regionale Identität und Heimatverbundenheit erzeugt werden, ergänzt Schumacher. Aus diesem Grund sollen jetzt die Schulen und Lernorte zusammengebracht werden, um so auch Begegnungen direkt vor Ort zu ermöglichen.

„Wir sind auf einem guten Weg“

„Die Kooperation mit den Lernorten soll fest ins Schulprogramm verankert werden. Die Angebote der Lernorte sollen so nachhaltig auch an neue Lehrer weitergegeben werden“, sagte Schumacher.

Als Ergebnis des Austauschs am Mittwoch haben sich bereits drei Netzwerke in Marsberg, Brilon und Medebach/Hallenberg gebildet. „Dort haben wir bereits feste Zusagen. Wir sind bei den anderen Orten aber auf einem guten Weg“, bilanzierte Schumacher abschließend.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare