Bundeskönigspaare treffen sich in Alme zum Austausch

Gemeinsame Erinnerungen

Majestäten unter sich: die ehemalige Bundeskönigspaare bei ihrem alljährlichen Treffen, dieses Mal in Brilon-Alme. Foto: Manfred Eigner

Ein Schützenkönig regiert ein Jahr, als Stadt-, Kreis- oder Bundeskönigspaar sogar drei Jahre. Doch die Ehre, die Königswürde innegehabt zu haben, hält ein Leben lang und verbindet alle amtierenden und ehemaligen Schützenkönigspaare.

So gab es am Samstag in Alme ein großes Hallo, als sich die früheren Regentenpaare des Sauerländer Schützenbundes mit dem amtierenden Bundesschützenkönigspaar Marc und Insa Schmoll-Stübecke aus Balve trafen.

Eingeladen in ihren Heimatort Brilon-Alme hatten Johannes Schwarze und Elena Pingel, das Bundeskönigspaar aus dem Jahr 2010. Es gab einen regen Austausch zwischen Hubert und Christa Schröder (Bundeskönigspaar 1967) aus Bestwig-Nuttlar, Hubert und Marita Schäfer (1980) Medebach, Uwe und Margareta Schwark (1983) Möhnesee-Stockum, Heribert und Marietta Jakoby (1992) Rüthen-Drewer, Andreas und Roswitha Schröder (1995) Oer-Erkenschwiek, Markus und Sandra Biene (1998) Winterberg-Siedlinghausen, Jürgen und Elisabeth Stahl (2001) Olpe-Rüblinghausen, Robert und Bettina Lange (2004) Erwitte, und natürlich dem amtierenden Bundeskönigspaar Marc und Insa Schmoll-Stübecke aus Balve.

40. Treffen in Olpe-Rüblinghausen

„Wir treffen uns regelmäßig“, berichtete Ex-Regent Hubert Schröder: „Ich erinnere mich noch sehr gut an das erste Treffen am 4. April 1976 bei Mutter Pine in Nuttlar. Es ist immer ein besonderes Fest geblieben.“ So war auch Samstag in Alme von einer herzlichen Gemeinsamkeit geprägt. „Eine tolle Sache ist die Sammlung aus den jeweiligen Regentenjahren, die jedes Bundeskönigspaar anlegt und weiter pflegt“, blickte Elena Pingel zurück – ihr Blick ließ erkennen, wie Erinnerungen aufkamen.

Die Zeit als Schützenkönigspaar ist und bleibt ein Meilenstein in der Lebensgeschichte, waren sich alle einig. Königspaar zu sein heißt in erster Linie, fröhlich zu sein und gemeinsam zu feiern. Das hat man im Quellgebiet der Alme kräftig gemacht. Eine Werksbesichtigung bei der Firma Egger bildete einen der Höhepunkte des 39. Treffens. Auch für die Zukunft wurden die Weichen gestellt. Dazu berichtet Heribert Jakoby schon voller Vorfreude: „Nächstes Jahr machen wir die 40 voll. Dazu gibt es dann in Olpe-Rüblinghausen eine richtige Sause.“ Ein Mann ein Wort – denn auf eins ist bei den Schützen immer Verlass: Sie verstehen es zu feiern. (Von Manfred Eigner, brilon@sauerlandkurier.de)

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