Björn Rink regiert Schützenbruderschaft

Großer Jubel in Nehden

Leona, Devyn und Deliah sind stolz auf ihre Eltern, das neue Königspaar Björn Rink und Sarah Liebe-Rink.

Zäh war er schon, der Schützenvogel der St.-Hubertusschützen in Nehden. Immerhin 180 Schuss steckte der hölzerne Aar weg, ehe der ziemlich zugerichtete Rest unter großem Jubel der Gäste aus dem Kugelfang zu Boden stürzte. Mit seinem goldenen Treffer errang Björn Rink die Königswürde in Nehden.

Gemeinsam mit seiner Frau Sarah Liebe-Rink regiert der 34-jährige selbstständige Eventmanager nun für ein Jahr die Schützenbruderschaft St. Hubertus Nehden 1858 e.V. Mit ihm versuchten ebenfalls Marc Robert und Benjamin Wegener die Königswürde zu erringen, doch nach eineinhalb Stunden war die Göttin Diana dem neuen König Björn Rink hold.

Die Ehre des Vizekönigs wurde Benjamin Wegener zuteil. Die Krone holte sich Werner Höing, der Reichsapfel ging an Frank Wegener, Zepter und Körbchen an Präses Michael Kleineidam. Bei der Jagd auf den rechten Flügel war Marc Robert am zielsichersten und der linke Flügel fiel nach dem gut gezielten Treffer von Werner Kupitz.

Bei strahlendem Sonnenschein erlebten die Besucher ein spannendes Vogelschießen und ein strahlendes Königspaar beim abendlichen Festzug. Auf die Frage, ob die Würde geplant war, antworten beide wie aus einem Munde: „Nein – so etwas kann man nicht planen. Aber wir freuen uns riesig.“

Im Zuge des Schützenfestes erfolgten zudem Ehrungen durch den Kreisschützenbund. Den Orden für Verdienste erhielten Fähnrich Matthias Schneider und Fahnenoffizier Frank Volpert. Mit dem Orden für besondere Verdienste wurden Oberst Christian Finger, Fähnrich Stephan Grumbrecht sowie der Zweite Vorsitzende Ali Geb ausgezeichnet.

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