Rekordverdächtiges Spektakel

43 Gruppen und über 100 Tiere waren beim 24. Eggeabtrieb in Rösenbeck dabei

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Frisches Brot mit Schmalz konnte beim 24. Eggeabtrieb in Rösenbeck probiert werden. Beim Brotteig legte Reinhold Becker, der Inhaber der ehemaligen Backstube im Ort, noch selbst mit Hand an.

Rösenbeck. Die 24. Auflage des Eggeabtriebs lockte rund 2000 Gäste nach Rösenbeck. Das Spektakel mit rekordverdächtigen 43 Gruppen mit historischen Fahrzeugen und Geräten, sowie über 100 Tieren, davon 20 bunt geschmückte Kühen startete an der Hütte des Heimat- und Verkehrsvereins auf der Egge.

Der Zug mit den Aktiven aus Rösenbeck, den Nachbarorten und Westheim sowie den Städten Brilon, Bad Wünnenberg und Medebach ging entlang der Altenfilsstraße zweimal durch den Ort bis in die zünftig geschmückte Schützenhalle zur Feier mit Speis, Trank und Kinderbelustigung.

Theo Mühlenbein, der Mitorganisator der ersten Stunde, freute sich über die zahlreichen Stammbesucher sowie Stammteilnehmer und stellte zusammen mit Franz-Heinz Kemper die einzelnen Gruppen mit einer kleinen Geschichte oder Anekdote vor. Dabei lockerten Sprüche wie „Wer im Sommer Kappes klaut, hat im Winter Sauerkraut“ die Moderation auf. Hier brauchte niemand klauen, die Landwirte verteilten Kostproben ihrer Ernte an die Besucher und für die Kleinsten gab es Süßigkeiten.

Viele sehenswerte Attraktionen

Die Erntekrone aus Heidekraut für die Schützenkönigin Conny Kersting auf dem Leiterwagen, Hermann Becker mit seinem großen 85 PS Deutz und der Alterskameradschaft auf dem Planwagen, der Spielmannshof mit seinen Islandpferden, der Brotbackwagen mit frischen Schmalzbroten und dem Originalteig von Reinhold Becker, den Musikvereinen aus Bontkirchen und Rösenbeck und der funktionsfähige historische Mistaufzieher waren nur einige der vielen sehenswerten Attraktionen.

„Was unser Dorfgemeinschaftsverein in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat, kann sich wirklich sehen lassen“, erklärte Theo Mühlenbein nach dem Umzug stolz und nannte als weiteres Beispiel das Projekt „Alte Schule“, die Dorfkneipe, die zur Begegnung von Jung und Alt mit ehrenamtlichem Einsatz errichtet wurde. Zu dem Thema gab es auch einen Wagen mit 17 Kindern, einer Tafel und dem passenden Klassenmobiliar.

„Zum 50-jährigen Jubiläum habt ihr hier die Macht im Ort“, lachte Theo Mühlenbein. Doch erst steht das 25. Jubiläum im nächsten Jahr vor der Tür. Die Planung dafür lassen sich die alten Hasen allerdings noch nicht aus der Hand nehmen. Franz-Heinz Kemper und Theo Mühlenbein versprachen: „Das wird was Großes.“ Und die Rösenbecker hoffen auch dann auf ein solch herrliches Wetter wie in diesem Jahr.

Eggeabtrieb in Rösenbeck

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