Hubschrauber im Einsatz

Arbeitsunfall: Mann (33) stürzt aus fünf Metern in die Tiefe - Lebensgefahr

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[Update 16.39 Uhr] Hoppecke - Auf dem Gelände der Firma Hoppecke Batterien hat sich am Dienstagvormittag ein schwerer Arbeitsunfall ereignet. Ein Mann ist aus großer Höhe abgestürzt und schwebt in Lebensgefahr. Wir berichten aktuell.

Polizei und Rettungskräfte wurden gegen 10.40 Uhr zur "Metallhütte Hoppecke" alamiert. Das Alarmstichwort lautete "Sturz aus Höhe".

Nach derzeitigen Erkenntnissen ist dort ein 33-jähriger Mann aus Rüthen aus fünf Metern Höhe abgestürzt, wie Polizeisprecherin Laura Burmann auf Nachfrage berichtete. Der Mann sei lebensgefährlich verletzt worden. Der Rettungsdienst und ein Notarzt sind vor Ort, ein Rettungshubschrauber ist gegen 11.15 Uhr an der Unglücksstelle gelandet. 

Wie die Feuerwehr Brilon am Dienstagnachmittag mitteilte, sei der Mann bei Wartungsarbeiten in einem Lager für Altbatterien abgestürzt. Die Ursache des Unglücks ist allerdings noch unklar. "Die Ermittlungen dauern an", erklärte Polizeisprecher Sebastian Held. Die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet - ebenso wie das Amt für Arbeitsschutz der Bezirksregierung Arnsberg.

Die Rettung des Verletzten gestaltete sich nach Angaben der Polizei schwierig, da er in der Nähe von Batteriesäure lag. Die Feuerwehr ging daher unter Atemschutz vor. Zudem habe "die enge und hohe Bauweise des Gebäudes" den Einsatzkräften Probleme bereitet, berichtet die Feuerwehr. Der 33-Jährige wurde zunächst vom Rettungsdienst stabilisiert und dann mit einem sogenannten "Schleifkorb" über die Drehleiter aus dem Gebäude geborgen.

Der angeforderte Rettungshubschrauber flog den Mann schließlich in ein Krankenhaus. Die Löschgruppe Hoppecke und der Löschzug Brilon waren nach eigenen Angaben mit 20 Kräften bis etwa 13 Uhr im Einsatz.

Wir berichten weiter.

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